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	<title>chris mulzer.com :: Blog</title>
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	<description>Was man auf dieser Welt alles Spannendes und Bereicherndes erleben kann!</description>
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		<title>Wie ich einmal vom Universum beschenkt wurde,  ohne mir etwas gewünscht zu haben.</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 13:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Mulzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Workshopberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[In vielen esoterischen Büchern und Überlieferungen gilt es als ein Gesetz des Universums, dass, wenn man sich etwas wünscht, die Mächte des Universums ihr Möglichstes daran setzen, diesen Wunsch auch zu erfüllen. Manches Mal liegt hinter der Erfüllung eines solchen Wunsches ein tieferer Sinn, der im ersten Moment gar nicht so einfach fassbar ist und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In vielen esoterischen Büchern und Überlieferungen gilt es als ein Gesetz des Universums, dass, wenn man sich etwas wünscht, die Mächte des Universums ihr Möglichstes daran setzen, diesen Wunsch auch zu erfüllen. Manches Mal liegt hinter der Erfüllung eines solchen Wunsches ein tieferer Sinn, der im ersten Moment gar nicht so einfach fassbar ist und dessen strategische Weisheit mich oft erstaunt. Dass das Universum jedoch von sich aus tätig wird, und sich das Ergebnis auch noch materiell manifestiert, das passierte mir neulich zum ersten Mal in meinem Leben. </strong><span id="more-303"></span></p>
<p>Es ist ja oft so, dass sich die Wahrnehmung und Interpretation der tatsächlichen Geschehnisse einfach genug als Einbildungen eines überreizten Geistes abtun liessen. In mir hält sich jedoch ein Gedanke hartnäckig im Hintergrund meines Denkens: &#8220;Was wäre, wenn das keine Einbildung wäre?&#8221; Am Einfachsten beschreibe ich das, was mir passiert ist, in Kürze und überlasse es Dir lieber Leser, selbst ein Urteil zu fällen.</p>
<p>Den Anfang machte der Postbote, der an der Türe klingelnd wie schon öfter ein unerwartetes Päckchen ablieferte. Post von einem dankbaren Teilnehmer an einem Workshop, der mir nicht nur ein Buch empfahl, sondern es mir gleich schenkte: &#8220;Emotional Code&#8221; von Dr. Bradley Nelson in englischer Sprache. Eine Weile lag das Buch auf dem Stapel der ungelesenen Bücher neben meiner Couch. Eines Tages jedoch nahm ich es, eher gelangweilt in einer ruhigen Minute der Entspannung zur Hand &#8211; und las mich fest. Ich hörte erst zu Lesen auf, als ich die letzte Seite umgewendet hatte. </p>
<p>Dr. Nelson machte als Chiropraktiker die Erfahrung, dass sich starke Emotionen und traumatische Erlebnisse nicht nur in Muskeln in Verspannungen manifestieren, sondern dass sie in der Energiematrix der Aura unseres Körpers gespeichert werden und dort, oft erst nach Jahren oder Jahrzehnten mit Krankheit und psychischen Problemen zum Vorschein kommen und ihr Unwesen treiben.</p>
<p>Er fand eine sehr einfache Methode, mittels kinesiologischer Rastertests und einem simplen Magneten, Engergiemanifestationen dieser negativen Erlebnisse aufzulösen. Wie er beschreibt, mit dramatischen Ergebnissen. Ich lag fasziniert auf der Couch und dachte über mögliche Konsequenzen nach. Was würde sich wohl bei mir verändern, wenn alle seine Beobachtungen stimmten und die Anwendung wirklich so einfach wäre, wie er es beschreibt.</p>
<p>Bevor ich jedoch an anderen Menschen ausprobieren konnte, was das Ergebnis wäre, wollte seine Methode selbst anzuwenden lernen und die Wirkungen auf mich studieren. Ich beschloss zu warten, und in ein paar Wochen, während meiner Ayurveda-Kur mit Freunden zusammen zu experimentieren. Ich dachte mir, es wäre eine gute Idee, neben der Heilung des physischen Körpers auch etwas für die Psyche zu tun. Meine Freunde zeigten sich sehr interessiert und so beschlossen wir also am zweiten Tag unserer Ankunft in Sri Lanka, Dr. Bradley&#8217;s Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. </p>
<p>Am Strand, in der Nachmittagssonne machten wir unsere ersten Erfahrungen. Die Umsetzung erwies sich noch viel einfacher als gedacht. Jeder von uns löste etwa vier der alten und negativen, &#8220;gefangenen Emotionen&#8221; (trapped Emotion) im Verlaufe von etwa einer Stunde auf. Auch bei mir spürte ich bis auf eine leichte Desorientiertheit und eine gewisse Erleichterung nichts dramatisches. &#8220;So&#8221; dachte ich mir, &#8220;das ist es also jetzt…!&#8221; Wie sollte ich nun herausfinden, ob die Emotionen wirklich aufgelöst waren. Natürlich hatte der kinesiologische Armtest auf die Frage: &#8220;Ist die gefangene Emotion jetzt aufgelöst?&#8221; mit einem &#8220;Ja!&#8221; geantwortet. </p>
<p>Und dann kam die Nacht. Dann kamen die Träume. Im lebendigsten Kopfkino, farbig und plastisch assoziiert und in jedem Detail erlebt traten jene Erlebnisse die wir am Nachmittag aufgelöst hatten, noch einmal in meine Erinnerung. Auch thematisch verwandte Ereignisse gesellten sich dazu, immer jedoch in dem Bewusstsein: &#8220;Endlich ist es vorbei…!&#8221; </p>
<p>Für mich, der ich dies alles im Traum erlebte. bewies sich damit die Wirksamkeit dieser Methode aufs Schönste. Auch meine Freunde hatten ähnliches Kopfkino in ihren Träumen am Laufen und wir tauschten beim gemeinsamen Frühstück unsere &#8220;Erlebnisse&#8221; der Nacht aus. Voller Vorfreude schmiedeten wir Pläne, was wir denn am Nachmittag in unserer nächsten &#8220;Sitzung&#8221; alles auflösen würden. Als Ergebnis unserer engagierten Diskussionen beschlossen wir, dem Unbewussten die Frage zu stellen: &#8220;Gibt es eine eingeschlossene Emotion, die Dein Leben sehr stark verändern wird, und die Du jetzt auflösen kannst?&#8221;</p>
<p>Die Zeit vergeht schnell, wenn man nichts tut und der Nachmittag war da, ehe wir uns versahen. Ich begann als Erster. Wie im Buch gelesen, waren Fragen zur Testfähigkeit der Person an der Reihe, die aber allesamt nicht eindeutig beantwortet wurden. Deshalb beschlossen wir den Einsatz einer &#8220;Surrogatperson&#8221;, einer Person, die die Hand des zu Testenden hält und an seiner Stelle getestet wird. Diesmal lief alles wunderbar und auch die obenstehende Frage nach der Auflösung, die zu starken Veränderungen führen würde, wurde mit &#8220;Ja!&#8221; beantwortet. </p>
<p>Also begann ich, das Fragenraster anzuwenden, um die Art der Emotion herauszufinden und landete bei &#8220;Verzweiflung&#8221;. Auf die Frage: &#8220;Bist Du bereit diese Emotion JETZT aufzulösen?&#8221; erhielt ich die klare Antwort: &#8220;Nein!&#8221;. Nächste Ebene, nächstes Fragenraster: &#8220;Wann ist diese Emotion entstanden?&#8221; Das Unbewusste kann in dieser Art der Arbeit immer nur mit &#8220;Ja&#8221; oder &#8220;Nein&#8221; antworten, also ist etwas Umdenken in der Art der Fragestellung nötig. Hier zur Verdeutlichung die wörtliche Wiedergabe unserer &#8220;Konversation&#8221;:</p>
<p>Das Alter meines Gegenüber ist etwa vierzig Jahre. Ich teilte das Alter etwa durch zwei um der Sache schnell auf den Grund zu kommen. Meine Frage war: </p>
<p>&#8220;Entstand diese Emotion vor dem Alter von zwanzig  Jahren…?&#8221;<br />
Antwort: &#8220;Ja!&#8221;<br />
&#8220;Entstand diese Emotion vor dem Alter von zehn Jahren…?&#8221;<br />
Antwort: &#8220;Ja!&#8221;<br />
&#8220;Entstand diese Emotionvor dem Alter von zwei Jahren…?&#8221;<br />
Antwort: &#8220;Ja!&#8221;<br />
&#8220;Jetzt wird es interessant!&#8221; dachte ich mir. Die Emotion der Verzweiflung manifestiert sich in so frühen Jahren nicht ohne weiteres aus selbst Erlebtem. Entweder sind dann solche Emotionen von einem Elternteil ererbt oder wir bringen sie aus einem früheren Leben mit. </p>
<p>Bei der nächsten Frage leitete mich meine Intuition:<br />
&#8220;Kommt diese Emotion aus einem früheren Leben?&#8221;<br />
Klare Antwort: &#8220;Ja!&#8221;<br />
&#8220;Ach dachte ich mir, jetzt wird es richtig interessant!&#8221;<br />
Weiter gefragt:<br />
&#8220;Früher als vom letzte Leben….?&#8221;<br />
Antwort: &#8220;Ja!&#8221;<br />
&#8220;Früher als vor zehn Leben…?&#8221;<br />
Antwort: &#8220;Ja!&#8221;<br />
&#8220;Früher als vor hundert Leben…?&#8221;<br />
Antwort: &#8220;Ja!&#8221;<br />
&#8220;Früher als vor tausend Leben…?&#8221;<br />
Antwort: &#8220;Ja!&#8221;</p>
<p>Spätestens jetzt hätte ich mir über die Zuverlässigkeit des kinesiologischen Testverfahrens oder über die Person Gedanken machen können, meine Surrogatperson jedoch arbeitet sehr zuverlässig und ist unglaublich sensibel. Sie bestätigte mir, als ich Zweifel äusserte, dass alle Antworten schon Augenblicke vorher in Ihrem Gehirn angekommen waren. Selbst die bewusste Umgehung des Testes, die sie versuchte, war erfolglos. Man überlege sich: Ein Mensch mag im Durchschnitt etwa 50 Jahre alt werden. Würde sich die Reihe der Leben nahtlos aneinanderfügen, wäre diese Emotion also bereits über 50.000 Jahre alt. Das machte mich nachdenklich. Ich weiss aber bis heute nicht, was mich daraufhin veranlasste, die folgende Frage zu stellen: </p>
<p>&#8220;Wurde diese Emotion von den Anderen mit auf die Erde gebracht?&#8221;<br />
Klare Antwort: &#8220;Ja!&#8221; </p>
<p>Von den &#8220;Anderen&#8221; also. Gänsehaut. Damit war bei mir eine Grenze erreicht und ich beschloss: &#8220;Das reicht jetzt!&#8221; Nächste Frage: </p>
<p>&#8220;Können wir diese Emotion jetzt auflösen?&#8221;<br />
und grosse Erleichterung auf die Antwort: &#8220;Ja!&#8221; </p>
<p>Mit fünfzehn Streichbewegungen mit einem Magneten die Wirbelsäule entlang löste sich die Emotion für alle Zukunft auf. Beide Personen, Testperson und die Surrogatperson fühlten sich etwas benommen und desorientiert, ansonsten jedoch wunderbar leicht, wie von einer alten Last befreit. Wir lösten gegenseitig noch einige Emotionen auf und beschlossen dann einen Strandspaziergang, Salzwasser an den Füssen ist gut zum Loslassen und Reinigen. </p>
<p>Wir waren erst einige Minuten gelaufen, als plötzlich aus dem Nichts ein Mann auftauchte, der, wie es schien, auf uns gewartet hatte. Er war weder der Sprache mächtig, noch konnte er hören. Taubstumm also. Er heftete sich an unsere Fersen und bedeutete mir mit Gebärden, er wolle mir etwas zeigen. Ich mache mit fliegenden Händlern am Strand üblicherweise freundlichen und kurzen Prozess, er aber blieb freundlich hartnäckig auf eine passive Weise. Er wollte sich einfach nicht<br />
abweisen lassen. &#8216;Also gut&#8217;, denke ich mir, dann zeig mir halt, was Du hast. Er packt aus einem fettigen Fetzen Papier einen Stein aus &#8211; mir stockt der Atem. Ein wunderschöner, grosser reiner, blassblau funkelnder geschliffener Blautopas. Ich beschäftige mich mit rohen und geschliffenen Steinen. Und dies war ein Stein, den ich mir selbst bei preiswertester Beschaffung durch einen Fachmann nicht leisten können würde. Also bedeute ich ihm, zu bedauern und nicht kaufen zu wollen. Ohne Erfolg.</p>
<p>Während des ganzen Strandspazierganges folgte er uns geduldig, wenngleich auch auf Distanz. Zurück dann in meinem Zimmer sah ich ihn, unten auf der Mauer am Meer sitzen und warten. Einfach so. Stundenlang. Also stecke ich etwas Geld zu mir, laufe nach unten und spreche ihn an. Ich denke mir, mit einem kleinen Obolus kann ich ihn bewegen, von mir abzulassen und den Stein jemanden Anderen anzubieten, der ihn sich vielleicht leisten kann. </p>
<p>Ich stecke ihm also den kleinen Betrag zu und bedeute ihm mit Gebärden, zu gehen, es habe ja keinen Zweck. Er jedoch lässt sich nicht abweisen, nimmt den Stein und drückt ihn mir in die Hand. So sehr ich auch darauf bestehe, diesen Stein nicht haben zu können, so sehr bedeutet er mir, dass &#8220;alles seine Ordnung&#8221; hätte. Plötzlich dreht er sich auf dem Absatz um und geht. </p>
<p>Da stehe ich nun mit diesem wertvollen Stein und weiss nicht so recht, was ich tun soll. Zurückgeben kann ich ihn nicht, behalten würde ich ihn schon sehr gerne, aber unter solchen Umständen? Ich erzählte die kleine Geschichte beim Abendessen meinen Freunden und ernte ungläubiges Erstaunen sowohl über die Schönheit des Steins, den ich wieder und wieder herzeigen muss, als auch über die Umstände, wie er in meine Hände kam.</p>
<p>Und dann kam die Nacht. Ich versichere hier und an dieser Stelle, die volle Wahrheit zu erzählen, von dem, was ich erlebte. Auch wenn sich das, was jetzt folgt, sehr sehr unwahrscheinlich anhört. Es entspricht jedoch meinen &#8220;Erlebnissen&#8221; im Traum und in meiner nachträglich erinnerten Wirklichkeit, die meiner erinnerten Realität in nichts nachsteht. </p>
<p>Zuerst das Feuerwerk. Ich liebe Feuerwerke und lege manchmal grosse Strecken zurück, um ein schönes Feuerwerk zu erleben. Aber so etwas, wie in meinem Traum habe ich bis dahin noch nie gesehen. In meinem Kopf präsentierte sich ein wunderbares Feuerwerk das fast eine halbe Stunde dauerte, das an Opulenz, Finesse, Grossartigkeit und Dramatik alles bisherige übertraf. Dies war jedoch erst der erste Akt. Die Szene wechselte und es erschienen auf einem weiten Platz viele weiss gekleidete Gestalten, alle mir zugewendet. Aus der vordersten Reihe löste sich eine der Gestalten und trat auf mich zu. Sie trug auf einem Kissen &#8211; den Stein der am Nachmittag zu mir gekommen war. </p>
<p>&#8220;Wir sind Dir dankbar, dass sich nach all den Zeiten jemand gefunden hat, der das Gefühl unserer Verzweiflung endlich aufgelöst ist. Trage diesen Stein zur Erinnerung an uns. Das ist das wenigste, was wir tun können, um unsere Dankbarkeit zu zeigen. !&#8221;Er hängt mir den Stein um den Hals und  berührt mich mit leichter Geste am Herzen. Augenblicklich  durchflutet mich ein intensives Gefühl der Dankbarkeit, so stark, wie ich es noch nicht wahrgenommen hatte. Und dann wachte ich auf. </p>
<p>Benommen von den Traumerlebnissen brauchte ich eine ganze Zeit, um mich zu fassen. Was war da gerade geschehen? Ich trank einen Schluck Wasser und dachte nach. War das alles nur ein Trugbild, ein flüchtiger Traum?  Doch der Stein war ja sehr real. Wieder einmal bestätigte sich auf diese Weise, dass Nachrichten aus den anderen Welten oft auf sehr subtile und für uns Irdische vielleicht seltsam anmutende Weise zu uns kommen. Meist sind die &#8220;Botschaften&#8221; so zweideutig interpretierbar, dass bewusstes und rationales Nachdenken die eigentliche Bedeutung schnell verscheucht. Am Besten erfasst man solche Nachrichten mit Intuition, sie sind ja meist auch nur für die eigene Person von Bedeutung. </p>
<p>Einigen wenigen Menschen jedoch habe ich meine Erlebnisse geschildert. Entweder sind dies Menschen, die ähnliche Erlebnisse selbst gehabt haben und mit mehr oder weniger Selbstverständnis die &#8220;Realität&#8221; ihrer Träume als Teil ihrer Realität akzeptieren. Oder ich bekomme auf meine Erzählungen hin eine höfliche und kurze Bemerkung nach der Art: &#8220;Sehr interessant, was es nicht alles gibt, auf dieser Welt!&#8221; und dann wird das Thema gewechselt. </p>
<p>Für mich jedoch ist der Stein, sind die Erlebnisse jenes Tages und der darauf folgenden Nacht ein Erlebnis, das sich in mein Herz gegraben hat. Ich trage den Stein mit Demut und Freude. Und der Stein ist Hinweis und Bestätigung, diesen Weg in Zukunft weiter zu gehen und den Menschen zu helfen, Emotionen für sich aufzulösen. Jede aufgelöste Emotion ist eine weniger, die jemandem auf der Seele liegt. Und vielleicht gibt es ja noch mehr Menschen mit &#8220;alten und geerbten Emotionen&#8221;, die nur darauf warten, sie endlich aufzulösen. Unnötig zu sagen, dass seither in meinem Inneren Vieles in Bewegung geraten ist und wieder dazu führen wird, dass ich mein Leben glücklicher, leichter und erfüllter leben kann.</p>
<p>Nachtrag: ein paar Tage später. Ich war beim Goldschmied, den Stein fassen zu lassen, damit ich ihn tragen kann. Jetzt weiss ich, es ist ein unbehandelter Topas 37,5 Karat, Sri Lanka Cut, Reinheit VS1, selten und wertvoll. Hier auch gleichmal ein Bild:</p>
<p><a href="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2011/10/STEIN.jpg"><img src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2011/10/STEIN-300x300.jpg" alt="" title="STEIN" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-312" /></a><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/3844175ff9d04451975ec39090364ad1" width="1" height="1" alt=""></p>
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		</item>
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		<title>Bananenkuchen</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 15:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Mulzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war wieder einmal Kuchenbacken angesagt. Das Rezept ist sehr einfach zu machen und es kann eigentlich nix schief dabei gehen. Der Erfolg ist durchschlagend, vor allem wenn der Bananenkuchen noch warm ist und Du Schlagsahne oder (wie in unserem Falle) Vanilleeiscreme mit dazu reichst. Zutaten: 500 gr reife, geschälte Bananen Eine Banane ist reif, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute war wieder einmal Kuchenbacken angesagt. Das Rezept ist sehr einfach zu machen und es kann eigentlich nix schief dabei gehen. Der Erfolg ist durchschlagend, vor allem wenn der Bananenkuchen noch warm ist und Du Schlagsahne oder (wie in unserem Falle) Vanilleeiscreme mit dazu reichst. </strong><span id="more-289"></span></p>
<p><a href="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2011/07/bananenkuchen.jpg"><img src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2011/07/bananenkuchen-205x300.jpg" alt="" title="bananenkuchen" width="205" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-290" /></a></p>
<p>Zutaten:<br />
<strong>500 gr reife, geschälte Bananen</strong><br />
Eine Banane ist reif, wenn die Schale gleichmässig schwarz ist. Das Reifen kannst Du beschleunigen, wenn Du die Bananen in eine braune Papiertüte zusammen mit einem Apfel legst.<br />
<strong>Abgeriebene Rinde und Saft einer Limone</strong><br />
Am Besten benutzt Du für die Schale eine Microplane Classic Serie 40020 Reibe, die für ca. 20 Euro sowieso in keiner Küche fehlen darf.<br />
<strong>6 Eier möglichst frisch<br />
275 gr Zucker<br />
200 gr geschmolzene Butter<br />
350 gr Mehl<br />
1 Teelöffel Vanilleextrakt</strong> (<a href="http://naturescookbook.wordpress.com/2010/06/04/selbstgemachtes-vanille-extrakt-homemade-vanilla-extract/">HIER</a> die Anleitung zum selbermachen)<br />
<strong>1 Teelöffel frisch geriebene Muskatnuss</strong> (hier kommt der Microplane wieder zum Einsatz)<br />
<strong>1 Teelöffel Backpulver<br />
2 Teelöffel gemahlener Zimt<br />
</strong></p>
<p>Bananen, Limonenrinde und Limonensaft in einer Schüssel mit einer Gabel soweit zerdrücken, bis es fast ein gleichmässiger Brei fast ohne grössere Stücke ist. Eier und Zucker in einer Extraschüssel schlagend rühren, bis es eine gleichmässige Mischung ergibt. Bananenmix, Vanilleextrakt und Muskat dazugeben und gut umrühren. </p>
<p>Allmählich die geschmolzene Butter unterrühren und zuletzt das gesiebte Mehl, Backpulver und Zimt einrühren bis es gerade eben vermischt ist. Zu langes Rühren macht den Kuchen zu kompakt. </p>
<p>Die Mischung in eine (12 x 30 cm) gut gefettete Kuchenform geben (wenn der Boden mit Backpapier ausgelegt ist, trennt sich später der fertige Kuchen viel leichter. In der Ofenmitte bei 180 Grad etwa 70 Minuten backen, bis eine eingestochene Stricknadel ohne Teig bleibt. Den Kuchen vollständig abkühlen lassen, bevor Du ihn aus der Form nimmst.</p>
<p>In Australien wird der Kuchen in ca. 3 cm dicke Scheiben geschnitten, die dann getoastet und dick mit Butter zum Frühstück oder Brunch gegessen werden. Ich selbst habe diesen Kuchen im Appetite Cafe in Redfern, Newsouthwales gegessen. Leanne Fraser hat das Rezept rausgerückt.<br />
GUTEN APPETIT&#8230;!!!<br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/6974b106a40a41e1a42df5b8a726edd1" width="1" height="1" alt=""></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das perfekte weiche Ei.</title>
		<link>http://www.chrismulzer.com/allgemeines/2009/12/11/das-perfekte-weiche-ei/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 17:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Mulzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie kocht man das perfekte weiche Ei? Eine einfache Frage mit einer scheinbaren einfachen Antwort. Man nimmt das Ei aus dem Kühlschrank, legt es vorsichtig in das Wasser und koche es einige Minuten. Aus Sicht eines Naturwissenschafters ist dies weit weniger einfach. Es stellen sich zuerst wichtige Fragen: 1. Welche Temperatur muß das Ei besitzen? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie kocht man das perfekte weiche Ei? Eine einfache Frage mit einer scheinbaren einfachen Antwort. Man nimmt das Ei aus dem Kühlschrank, legt es vorsichtig in das Wasser und koche es einige Minuten.</strong><span id="more-230"></span></p>
<p>Aus Sicht eines Naturwissenschafters ist dies weit weniger einfach. Es stellen sich zuerst wichtige Fragen:</p>
<p>1. Welche Temperatur muß das Ei besitzen?<br />
2. Soll das Ei in kaltes oder heißes Wasser gelegt werden?<br />
3. Wie verhindert man das Springen des Eis?</p>
<p>Wenn man ein durchschnittliches Ei 3 Minuten kocht, erhält man ein zu weiches Ei. Erst bei einer Kochdauer von rund 5 Minuten wird es perfekt &#8211; wieso? Sehen wir uns dazu ein normales Ei genau an:<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-233" title="dasei" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/12/dasei.jpg" alt="dasei" width="400" /></p>
<p><strong>Woraus besteht denn ein Ei?</strong><br />
Ein Ei besteht aus der Schale, einer zweilagigen Haut, die sich bei der Luftblase trennt, dem Eiweiß und dem Eigelb, das durch spiralig gedrehte Stränge in der Mitte gehalten wird. Das Ei als Ganzes enthält rund 74% Wasser, 12 % Proteine und rund 11% Lipide. Wenn Sie nun bis hierher gelesen haben, könnten Sie durchaus meinen, daß ein weiches Ei einen schönen Einstieg in den Tag darstellt. Eine chemische Analyse wird Sie wohl auch nicht davor bewahren, das Ei zu lange bzw. zu kurz zu kochen. Deshalb hier das Wesentliche: Das Eiklar besteht aus zwei Arten von Eiweiß: dem Ovalbumin und dem Conalbumin. Das Conalbumin gerinnt bei 61.5°C und das Ovalbumin bei 84.5°C. Der Dotter beginnt bei 65°C zu stocken.</p>
<p><strong>Wie kocht man also denn nun ein Ei? </strong><br />
Ich kenne Personen, die immer den selben Topf, die gleiche Menge an Wasser und die selbe Anzahl an Eiern verwenden. Durch eine längere &#8220;Erfahrungsphase&#8221;  finden diese Leute die optimale Kochzeit und das korrekte Prozedere für ein perfektes Frühstücksei heraus. Kommen nun aber Gäste zu Besuch, oder muss der Proband in einem Fremden Haushalt kochen (möglichst noch unter weiblicher Aufsicht&#8230;), gelingen die Eier nicht und der ganze Tag (und vielleicht sogar die darauf folgende Nacht, oh je) sind verpatzt. Wir brauchen also dringend eine kritische Betrachtung der wichtigen Parameter beim Eierkochen. Und so geht es los:</p>
<p><strong>Zwei Möglichkeiten, ein Ei zu kochen.</strong><br />
1. Das Ei in kaltes Wasser legen, und dann das Wasser zu erhitzen.<br />
2. Das Ei in heißes Wasser legen.</p>
<p>Das Ei in kaltes Wasser zu legen und zu kochen funktoniert nur dann, wenn alle Variablen (Wassermenge, Eianzahl usw.) gleichbleiben. Wenn mehr oder weniger Wasser im Topf ist, dauert es unterschiedlich lange, bis das Wasser kocht. Genauso, wenn das Wasser eine unterschiedliche Temperatur hat. Aus diesen Gründen ist es sinnvoll, zu warten bis das Wasser kocht und man dann erst die Eier einlegt. Werden sehr viele Eier gekocht, muß man rechnen, daß sich die Temparatur des kochenden Wassers  durch die kalten Eier drastisch erniedrigt. Damit verlängert sich natürlich die Kochdauer. Dies kann man vermeiden, wenn man ausreichend Wasser zum Sieden bringt. Wie lange muss man also nun ein Ei kochen, damit das Eiklar hart und das Eigelb weich wird?</p>
<p>In verschiedenen Kochbüchern findet man als Zeitangabe 3 Minuten. Erstaunlicherweise kann man ein 3- Minuten Ei auch 5 bis 6 Minuten kochen. Dies erklärt sich zum einen dadurch, daß zuerst das Eiweiß erwärmt wird. Das Eiweiß beginnt bei bei 61.5°C zu gerinnen &#8211; das Eiklar wird milchig, richtig hart wird es erst wenn eine Temperatur von 84.5°C erreicht wird. Dem Ei wird kontinuierlich Energie über das heiße Wasser auf der Eioberfläche zugeführt. Damit das Eiklar stockt, benötigt es Energie. Diese Energie wird als Erstarrungsenergie bezeichnet. Also wird während der Gerinnung des Eiklars keine thermische Energie an das Eigelb weitergegeben. Das erstarrende Eiklar wirkt als thermischer Isolator für das Eigelb.</p>
<p>Erst wenn das Eiklar als Ganzes fest ist, kann die Wärme des Wassers über das Eiklar den Dotter erwärmen. Der Dotter wird erst bei rund 65°C stocken. Dann haben wir ein hartes Ei. Interessanterweise beträgt die Zeit bis das Eiklar eine Temperatur von 80°C erreicht hat rund 3 Minuten. Dann beginnt die Erstarrungsphase. Während der Erstarrungsphase bleibt das Eigelb weich. Die Zeit bis das Eiklar erstarrt, beträgt rund 2-3 Minuten. Das ist die Zeit, in der man das Ei herausnehmen muss, um ein weiches Ei zu erhalten. Also nochmals für die Junggesellen: Um sicher zu gehen, legen Sie das Ei ins kochende Wasser und kochen es 5 Minuten. Dann nehmen Sie es heraus und haben das perfekte 3-Minuten Ei. So einfach, soweit.</p>
<p>Eine interessante Näherungsformel für das Eier-Kochen aus der Physik:<br />
<img class="alignnone size-medium wp-image-241" title="Ostern: das Fest des Eies" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/12/naeherungsformel-300x70.jpg" alt="Ostern: das Fest des Eies" width="300" height="70" /></p>
<p>Der Durchmesser d des Eies wird in Milimeter angegeben &#8211; an der schmälsten Stelle, TWasser ist die Temperatur des kochenden Wassers, also rund 100°C. Das Ei kann aus dem Kühlschrank kommen, oder es wurde bei Raumtemperatur gelagert. Die Starttemperatur TStart beträgt meist zwischen 4°C (Kühlschrank) und 20°C (Raumtemperatur). Die gewünschte Endtemperatur des Inneren des Eies wird in Tinnen angegeben. Wenn man ein weiches Ei haben möchte, dann sollte der Wert T innen = 62°C und bei einem harten Ei &#8211; T innen = 82°C betragen. Wenn man in die Formel einsetzt, erhält man die Kochdauer t in Minuten &#8211; physikalisch ungewöhnlich, aber praktisch.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-242" title="Ostern: das Fest des Eies" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/12/tafelanschrieb-300x123.jpg" alt="Ostern: das Fest des Eies" width="500" /></p>
<p>Damit erklärt sich aber immer    noch nicht warum ein 3-Minuten Ei rund 5-6 Minuten gekocht werden muß,    wenn man das Eiweiß hart und das Eigelb weich haben will. Nun, die Bezeichnung    &#8220;3-Minutenei&#8221; stammt einfach aus dem 19. Jahrhundert. Damals waren die Eier um einiges kleiner    und da waren 3 Minuten ein guter Richtwert. Heute findet man im Handel meist    Eier mit einem bedeutend größerem Durchmesser.</p>
<p><strong>Warum springt ein Ei im heißen Wasser ? </strong><br />
Es hält sich hartnäckig die Meinung, daß die Luftblase beim Kochen die Schale sprengt. Deshalb wird des Öfteren mit einer Nadel ein Loch am unteren Pol des Eies gestochen. Das Ei springt aber meist an ganz anderen Stellen auf&#8230; Und warum springt es zu Beginn des Kochvorganges, wenn die Luftblase noch nicht ausreichend erwärmt wurde? Die Erklärung ist einfach: In der Schale bauen sich Spannungen auf. Bei Temperaturänderung kann es passieren, daß die Schale aufgrund dieser inneren Spannungen bricht. Durch eine absichtliche Störung der Struktur der Eischale, kann es zu einer Entlastung der Struktur kommen und die Eischale als Ganzes bricht nicht so leicht. Das Loch sollte nur deshalb bei der Luftblase geschlagen werden, damit das Eiweiß nicht ausdringen kann. Dort teilen sich auch die beiden Häute. Eine Haut liegt an der Innenseite der Schale, die andere liegt am Eiklar an.</p>
<p>Es hilft auch das Ei  vor dem Kochvorgang in Essig zu legen. Essig dringt in die feinen Spalten der Schale ein und der Kalk wird etwas gelöst. Dies führt zu einer Entlastung der Schalenstruktur. Der Schuß Essigwasser im kochenden Wasser führt allerdings zu keiner Lösung des Problemes &#8211; die Einwirkungsdauer des Essigs ist zu kurz.</p>
<p>Der andere Grund, warum Eier springen liegt in der Blasenbildung. Wenn wir ein Ei in heißes Wasser legen, dann gerinnt direkt unterhalb der Eischale das Eiweiß. Wenn die Temperatur ausreichend groß ist, dann wird auch das Wasser im Eiweiß so stark erwärmt, daß sich Dampfblasen bilden. Dies kann schon bei Temperaturen von 90°C geschehen. Diese Dampfblasen stellen eine starke abrupte Volumensänderung dar. Wenn dies zu häufig im Inneren des Eies zu stark vorkommt, dann wird das Ei ebenso platzen . Und dagegen gibt es leider kein Mittel.</p>
<p>Hier noch Literatur für die Perfektionisten:</p>
<p>VILGIS, Thomas:<br />
Die Molekül-Küche. Physik und Chemie des feinen Geschmacks.</p>
<p>ROUX, Michel:<br />
Eier<br />
(Hat eine zweiseitige Beschreibung nur zum Rühreier kochen&#8230;)<br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/7f02e9b3833a44f99c78ba21d3a27585" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Länger leben: Die Welt geht 208 Jahre später unter.</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 06:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Mulzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Andreas Fuls ist Wissenschaftler für Geodäsie und Geoinformationswissenschaft an der Technischen Universität in Berlin. Er datiert die Geschichte der Maya neu. Gleich drei astronomische Ereignisse kamen am 19. Dezember des Jahres 830 n. Chr. in Mittelamerika zusammen: Es war Wintersonnenwende, zugleich Neumond und die Venus zeigte sich das erste Mal in einem neuen Zyklus als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Andreas Fuls ist Wissenschaftler für Geodäsie und Geoinformationswissenschaft an der Technischen Universität in Berlin. Er datiert die Geschichte der Maya neu.</strong></p>
<p><span id="more-218"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-221" title="279px-dresden_codex_p091" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/11/279px-dresden_codex_p091.jpg" alt="279px-dresden_codex_p091" width="565" height="600" /></p>
<p>Gleich drei astronomische Ereignisse kamen am 19. Dezember des Jahres 830 n. Chr. in Mittelamerika zusammen: Es war Wintersonnenwende, zugleich Neumond und die Venus zeigte sich das erste Mal in einem neuen Zyklus als Morgenstern. Diese Kombination ist so selten, dass Maya-Gelehrte sie damals in einem Kalender vermerkten – natürlich ohne die Angabe des Datums nach unserer Zeitrechnung. Wie alt dieser Eintrag und viele weitere Angaben in Maya-Handschriften sind, Andreas Fuls mithilfe astronomisch-mathematischer Formeln auf den Tag genau berechnet.   Dabei kam er zu einem verblüffenden Ergebnis. Die Maya-Kultur und ihre einzelnen Phasen datiert der Archäoastronom Fuls völlig anders als die bisherige Maya-Forschung.</p>
<p>Nach seinen Berechnungen spielte sich die Geschichte der mittelamerikanischen Hochkultur 208 Jahre später ab als bislang angenommen. Das könnte Folgen haben. Denn gemäß einigen Interpretationen in okkulten Kreisen prophezeite der Maya-Kalender für den 21. Dezember 2012 den Weltuntergang. Der würde sich nun auf das Jahr 2220 verschieben.   Bisher galt unter Maya-Historikern eine vor Jahrzehnten entwickelte Standardchronologie als unumstößlich: Demnach lag etwa die „Klassik“, in der die Kultur ihre Blütezeit erreichte, ungefähr im dritten bis neunten Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Ab 900 n. Chr., so glaubte man, gaben die Maya immer mehr Städte auf, die Bevölkerungszahlen sanken, schließlich kollabierte die Gesellschaft. Diese Datierung stützte sich vor allem auf Dokumente der Kolonialherrschaft aus dem 16. und 17. Jahrhundert, anhand derer Ereignisse der Maya-Geschichte datiert wurden.</p>
<p>Seit Jahren passt Fuls Einzelereignisse der Kultur in diese Chronologie ein – mit bislang ungenutzten Methoden: Kalender und Monumente, die heute noch erhalten sind, geben nicht nur Auskunft über Daten der Maya-Geschichte, beispielsweise Herrscherwechsel, religiöse Feste oder Kriege. Sie enthalten auch Angaben zum Sonnenstand, zum Mondalter, zu Finsternissen sowie zur Sichtbarkeit der Venus. „Doch bei den Stichproben ergaben sich immer wieder Lücken“, sagt Fuls.</p>
<p>Fuls’ Hauptquelle für das Projekt war der &#8220;Dresdener Kodex&#8221;, die Abschrift eines Maya-Kalenders, die heute in der Sächsischen Staats- und Landesbibliothek lagert. Auf 39 eng mit Hieroglyphen beschriebenen und mit Kalk beschichteten Seiten führt das Faltbuch Ereignisse aus der Maya-Zeit, beispielsweise religiöse Kulte, sowie ihre astronomischen Merkmale auf. Fuls verglich die Angaben mit denen auf Maya-Monumenten in Mexiko, um sicherzugehen, dass seine Interpretationen der astronomischen Kalenderdaten richtig sind. Am Ende prüfte er die Kombinationen in den Einträgen mit einem speziell entwickelten Computerprogramm. Es kann, mithilfe der heute gängigen Formeln, auf den Tag genau berechnen, wann in den vergangenen Jahrhunderten Finsternisse eintraten oder wie sich Mond- und Venuslaufbahn verhielten.   Die im Kodex aufgelisteten Ereignisse ließen sich so eindeutig in der christlichen Zeitrechnung festmachen. Allerdings 208 Jahre später als in der gängigen Datierung. Die klassische Phase der Maya-Geschichte würde demnach im fünften Jahrhundert beginnen und ihr Niedergang etwa ab dem Jahr 1100 n. Chr.</p>
<p>Die Frage, warum die Maya ihre Zentren aufgaben und ihre Kultur unterging, müsste folglich neu aufgerollt werden: Eine große Dürre, Epidemien oder Kriege – all die Ursachen, über die Forscher streiten, müssten sie anhand der neuen Chronologie untersuchen. Auch die Einflüsse anderer Kulturen auf die Maya erscheinen aufgrund der verschobenen Daten in einem anderen Licht.  Die häufigste Reaktion anderer Maya-Forscher auf die neue Datierung sei bisher jedoch „totale Ablehnung“ gewesen, berichtet der TU-Forscher Fuls. Doch es gibt auch bestärkende Reaktionen.</p>
<p>Andere Forschungsergebnisse untermauern die von ihm erarbeitete Chronologie. Beispielsweise spricht die Datierung von Obsidian, das im heutigen Mexiko gefunden und geologisch untersucht wurde, für Fuls’ Datierung. Außerdem hat sich ein spanischer Epigraphiker bei ihm gemeldet, der bei seinen Untersuchungen der Maya-Schriften, wenn er der alten Zeitrechnung folgte, immer auf eine Lücke von rund 200 Jahren stieß. Die wäre nach den neuen Erkenntnissen geschlossen, so dass sich eine kontinuierliche Entwicklung der Maya-Schrift ergeben würde.   Für organische Funde, die mit der Radiokarbonmethode – besser bekannt als C14-Verfahren – untersucht wurden, gelte eine Ungenauigkeit von etwa 150 Jahren in der Datierung, erklärt Fuls. Berücksichtige man diese Schwankung, würden die bisherigen Funde auch in seine Chronologie passen. „So taggenau wie die Astronomie ist einfach keine andere Methode“, betont der Wissenschaftler.</p>
<p>Weitere Untersuchungen, etwa anhand anderer Inschriften, könnten angewendet werden, um den tatsächlichen historischen Phasen der Kultur auf die Spur zu kommen. Auch er wolle sich weiter mit den Maya beschäftigen und arbeite sich dafür immer wieder in neue Disziplinen und ihre Forschungsergebnisse ein, erzählt Fuls. Er habe eben „einen Status quo angegriffen“, sagt er mit Blick auf die ablehnenden Stimmen anderer Maya-Kenner. Es sei normal, dass jede gewagte Idee erst einmal Ablehnung provoziere – bis sich vielleicht eine neue Erkenntnis durchsetzt. &#8220;Die Diskussion hat gerade erst begonnen.&#8221;   (Erschienen zuerst im gedruckten Tagesspiegel vom 31.10.2009. Hier gekürzt und geändert wiedergegeben.)<br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/412d41fcd0a84b4cbceaeb10fbd4b172" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Wo das @ Zeichen herkommt.</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 12:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Mulzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kleines A mit einem gegen den Uhrzeigersinn herumgedrehten Kringel macht Weltkarriere und nistet sich mit Macht auch im deutschen Buchstabenbewußtsein ein. Computerfans und Internet-Begeisterten ist es längst bekannt. Sie drücken die Tasten Alt Gr und Q gleichzeitig – oder wenden einen vergleichbaren Kunstgriff an –. und schon steht es auf dem Bildschirm. Sie nennen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-206" title="@ Zeichen" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/10/at4.jpg" alt="@ Zeichen" width="373" height="373" /></p>
<p><strong>Ein kleines A mit einem gegen den Uhrzeigersinn herumgedrehten Kringel macht Weltkarriere und nistet sich mit Macht auch im deutschen Buchstabenbewußtsein ein. Computerfans und Internet-Begeisterten ist es längst bekannt. Sie drücken die Tasten Alt Gr und Q gleichzeitig – oder wenden einen vergleichbaren Kunstgriff an –. und schon steht es auf dem Bildschirm. Sie nennen es Klammeraffe, Affenohr, manchmal Affenschwanz oder, überseriös, <em>at,</em> denn es soll vom englischen Wort für „je&#8221; oder „bei&#8221; stammen. Soll. Unsere Forschung nämlich schweigt noch dazu.</strong><span id="more-205"></span></p>
<p>Wer Lexika zum Klammeraffen befragt, wird enttäuscht. Sogar der Informatik-Duden glänzt mit Nichtwissen. Dabei verunstaltet das Zeichen bereits Zeitschriftentitel <em>(pl@net </em>etwa). Auch murren Buchdrucker über die zu großen Ober und Unterlängen des @; sie müssen ja E-Mail-Adressen auf Visitenkarten drucken. Der Klammeraffe nämlich trennt für die Mail den Menschen von der Maschine: links die Person, dann das ominöse Zeichen, dann die Netzdomäne, die den Menschen bedient.</p>
<p>Das Zeichen kam auf wunderliche Weise dorthin: durch den Programmierer und Hacker Ray Tomlinson, der 1972 für die damaligen Computernetze den elek tronischen Postversand schuf. Um möglichst alle Komplikationen auszuschließen, forschte er nach einem Zeichen, das niemals im Namen eines Menschen auftauchen würde und damit als eindeutiger Trenner dienen konnte. Er blickte auf die Tastatur, die er benutzte, ein Model 33 Teletype, und fand @. Das Zeichen bedeutete nicht nur passenderweise „bei&#8221;, sondern erfüllte auch alle Vorgaben.</p>
<p>Tomlinson hatte keine Ahnung, daß er die Welt mit einem neuen Buchstaben pflasterte. Viele seiner Freunde waren entsetzt über die Entscheidung, denn in manchen Computersystemen der damali gen Zeit war der Klammeraffe das Steuer zeichen fürs Löschen einer Zeile. Der Zeilenkiller verkürzte anfangs elektronische Botschaften auf unangenehme Weise, aber im April 1975 wurde das Problem durch eine neue Vereinbarung über einen Standardbriefkopf gelöst.</p>
<p>Bloß, wo kommt der Klammeraffe ursprünglich her? Wer das erforschen will, hat eine harte Nuß zu knacken. Eine einigermaßen zeitige Erwähnung für Deutschland war in dem fabelhaften Schriftenbuch von Kiermeier-Debre/Vogel (1995) zu finden: Der Altmeister der deutschen Typographen, Hermann Zapf aus Frankfurt, hat alle relevanten Piktogramme und Typosignale in den „Zapf Dingbats&#8221; bereits 1978 publiziert; da erscheinen gleich zwei Varianten des unverkennbaren Klammeraffen.</p>
<p>In den Vereinigten Staaten ist das Zeichen viel älter. Es trägt die Nummer 64 des amerikanischen 7-Bit-Standard-Codes für Datenaustausch, genannt Ascii, erlassen von der Normungsbehörde American National Standards Institute (ANSI) in den frühen sechziger Jahren. Zum Vergleich: Im 5-Bit-Code des Franzosen Emile Baudot (nach ihm ist die Datentransferrate Baud benannt) vom Ende des 19. Jahrhunderts ist unser Klammeraffe noch nicht vertreten.</p>
<p>Kenner der angloamerikanischen Kultur versichern glaubhaft, das at-Zeichen sei die Entsprechung des französischen d mit Accent grave: <em>five apples at ten cents.</em> Kaufleute hätten das in England lange so auf ihre Preisschilder geschrieben. So heißt der Klammeraffe in der englisch sprachigen Welt auch <em>commercial a; </em>des halb ist er bereits auf den ersten amerikanischen Schreibmaschinentastaturen zu finden. In Schweden scheint er ebenso schon lange heimisch zu sein. Auf der iberischen Halbinsel ist @ aus dem Jahr 1555 zum erstenmal überliefert. Spanische, portugiesische und dann auch französische Kaufleute handelten mit Stieren und Wein und nutzten dabei ein Maß für Festes und Flüssiges namens <em>arroba, </em>etwa 10 Kilogramm (25 Libras) oder 15 Liter. Das Wort ist arabisch, <em>Ar-roub </em>bedeutet „das Viertel&#8221;. <em>Arroba, Arobas </em>wurde mit dem Klammeraffen dargestellt. Der Namen <em>ar roba </em>für das @ hat sich seither in Spanien und Frankreich gehalten.</p>
<p>Wer weitersucht, stößt zunächst auf eine große Leere – die Digitalfreaks sind auffallend geschichtsfeindlich – und dann unweigerlich auf den amerikanischen Handschriftenforscher und Paläographen Berthold Louis Ullman, der in seinem Buch „Ancient writing and its influence&#8221; von 1932 meint, der Klammeraffe sei eine mönchische Ligatur oder Abkürzung in lateinischen Handschriften des Mittelalters. Die Schreiber damals hätten so aus Platznot oder Bequemlichkeit das lateinische <em>ad </em>(an, zu) abgekürzt. Leider sind weder das Buch von Ullman noch eine veritable mittelalterliche Belegstelle mühelos aufzutreiben.</p>
<p>Eine schwedische Zeitung berichtete immerhin 1994, das @-Zeichen könnte laut Ullman aus dem 6. oder 7. Jahrhundert stammen: Die Rundungen von a und d seien ineinander verschmolzen, der Auf strich des d sei dann schwungvoll nach links gezogen worden. Abbreviaturen und Ligaturen kamen allerdings erst sechs Jahrhunderte später auf. In fünf spätmittelalterlichen lateini schen Urkunden, zur Probe aus der eige nen kleinen Bibliothek gegriffen, finden sich nur schön ausgeschriebene ad. Aber es sind kalligraphische offizielle Urkunden.</p>
<p>Fehlanzeige auch in Büchern über Zeichen und Symbole aus aller Welt. Im Schriftenbuch des Carl Faulmann (1880), von Greno 1985 neu gedruckt, finden sich mehrere Buchschriften des Mittelalters, auch eine ausführliche Liste von Abbreviaturen und Ligaturen dieser Zeit. Der Klammeraffe ist nirgendwo dabei. Nur ein Initial aus dem 9. Jahrhundert weist große Ähnlichkeit mit dem @ auf, aber es ist ein großes G. Ein Freiburger Mediävist, Professor, Kenner von Handschriften, lacht denn auch fast ein wenig höhnisch, als er nach einem Affenohr in lateinischen Handschriften gefragt wird. „Das lateinische ad können Sie so nicht darstellen&#8221;, sagt er, „da kann ich nicht mitspielen!&#8221;</p>
<p>Immerhin, für die internationale Benennung des Klammeraffen in der Gegenwart ist das Internet ein übersprudelnder Quell. Die in Taiwan lebende amerikanische Linguistin Karen Steffen Chung hatte per E-Mail nach dem Namen des Symbols in der Heimatsprache ihrer Adressaten gefragt. Das Referat der Antworten umfasst mit Addenum vierzig Sprachen einschließlich Esperanto, referiert von 115 Zusendern aus vieler Herren Länder. Ein unglaubliches Dokument mit mehr als 1500 Zeilen, veröffentlicht im Netz als Nummer 7968 der Linguist-Liste (abrufbar zum Beispiel unter http:// www.emich.edu/&#8211;linguist/issues/html/7968.html).</p>
<p>Vom serbischen „verrückten A&#8221; bis zur poetischen türkischen „Rose&#8221; reichen die Namen in dieser Aufstellung. Affenschwanz oder -schwänzchen sagen die Niederländer, die Polen kurz Affe. Ein Esperanto-Fan hat das @ Spinnenaffe getauft, die Dänen nennen es Sauschwanz oder Rüssel-A, was wiederum auch in Norwegen und Schweden gebräuchlich ist. Die Engländer, die Franzosen, die Israeli und auch die Koreaner machen den Klammeraffen zur Schnecke. Die Mandarin-Chinesen sagen Mäuschen, die Griechen dagegen Entchen.</p>
<p>Die Finnen und Schweden haben für @ auch Katzenmetaphern ersonnen: Katzenschwanz, Katzenpfote, Miukumauku (Finnisch für Miau). Die Polen sagen Kätzchen. Die Russen nennen @ dagegen meist Hündchen (sobachka). Gebäck muß herhalten beim hebräischen Strudel, bei der schwedischen Zimtrolle, vielleicht beim polnischen Schweinsohr, jedenfalls beim russischen Rundkeks. In Tschechien und der Slowakei genießt man das @ sauer und sagt Rollmops. Wurm oder Made (kukac) nennen es die Ungarn, die Thais geringelter Wurm.</p>
<p>Am besten haben es vielleicht ein paar Engländer getroffen. die das @ bildkräftig einfach laughter nennen — das Gelächter.</p>
<p>Übertragen aus einem Artikel von Hanno Kühnert<br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/4e592274e96d479d8939a5385a7833d0" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Geburtstagsgeschenk</title>
		<link>http://www.chrismulzer.com/allgemeines/2009/06/21/geburtstagsgeschenk/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 10:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Mulzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hat mich der Dorian besucht. Für alle, die&#8217;s noch nicht wissen: der Dorian ist mein Sohn. Ich hatte mich zu meinem Geburtstag (ein runder, der 55ste noch dazu) einfach für ein paar Tage aus dem Staub gemacht, wollte keinen Rummel. Dann war ich beim TrainerTrack in Lanzarote und also, jetzt nach etwas mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gestern hat mich der Dorian besucht. Für alle, die&#8217;s noch nicht wissen: der Dorian ist mein Sohn. Ich hatte mich zu meinem Geburtstag (ein runder, der 55ste noch dazu) einfach für ein paar Tage aus dem Staub gemacht, wollte keinen Rummel. Dann war ich beim <a href="http://www.chrismulzer.com/tag/trainertrack/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TrainerTrack">TrainerTrack</a> in <a href="http://www.chrismulzer.com/tag/lanzarote/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lanzarote">Lanzarote</a> und also, jetzt nach etwas mehr als zwei Wochen gab sich für ihn, der in Leipzig eine Schreinerausbildung macht, die Gelegenheit. Er brachte mir ein Geschenk mit den Worten: &#8220;Hier Papa,  hab ich für Dich gemacht.&#8221;</strong><br />
<span id="more-195"></span><br />
Mit Geschenken bin ich im allgemeinen etwas überfordert, das muss ich zugeben. Und dann noch &#8230;für dich gemacht!</p>
<p>Also, er hat es mir erklärt. Für etwa zwei Wochen ist er dafür jeden Abend länger in der Schreinerwerkstatt geblieben. Aus einem Kirschbaumbrett hat er zuerst die Leisten mit der Hand geschnitten und sie dann &#8220;ausgehobelt&#8221;, das heisst, KEIN Schmirgelpapier verwendet, nur den Hobel, um das Holz glatt zu machen, dass es sich gut anfühlt. Dann hat er mit der japanischen Handsäge die Verbindungen gesägt. Und je länger ich mir dieses vertrackte und verschachtelte Quadrat ansehe, desto mehr zerbreche ich mir den Kopf, wie man auf so etwas kommen kann.</p>
<p>Nun gut, das spielt auch der Vaterstolz eine grosse Rolle. MEIN Sohn macht sowas tolles und schenkt es mir zum Geburtstag. Er hätte ja auch ins KADEWE gehen können und mich mit einer Flasche Wein abspeisen können. Also, mir ging das Herz auf, je länger ich mir dieses Stück ansehe. Das ist doch der Sinn eines Geschenks &#8211; oder&#8230;?</p>
<p>Und noch eine Bemerkung dazu: Ich sass eine ganze Zeit, um die beiden Seiten auch fotografisch abzubilden. Die optische (Un)Qualität der verwendeten Kamera zeigt jeden Kamerafehler doppelt und dreifach. Auch die beiden Bilder unten sind nur eine grobe Annäherung. Die Maße: die Leisten sind alle genau 7 mm im Quadrat und das Quadrat misst 25 x 25 cm. Was für eine Fizzelarbeit&#8230; DANKE DORIAN.</p>
<p>Übrigens: im Facebook kann jeder in seinem Fotoalbum die Stücke sehen, die er in dem einen Jahr, das er lernt, schon angefertigt hat. HIER</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-196" title="dori01" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/06/dori01.gif" alt="dori01" width="500" height="503" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-197" title="dori02" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/06/dori02.gif" alt="dori02" width="500" height="505" /></p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/213171f0eadb49b1beaea865bcec9777" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>TrainerTrack Teil 3: Platform Skills in Lanzarote</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 20:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Mulzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Gran Melia Volcan]]></category>
		<category><![CDATA[Lanzarote]]></category>
		<category><![CDATA[Practitioner]]></category>
		<category><![CDATA[TrainerTrack]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch diverse Bemerkungen der Trainer während des Hypnoseworkshops war mir schon klar geworden, dass dieser dritte Teil des TrainerTracks eine Herausforderung für alle Teilnehmer (inklusive meiner Wenigkeit) werden würde. Und das war er. Platform Skills, das heißt hier: Veränderung sichtbar gemacht. Wer auf einer Bühne steht, vor zwanzig kritischen Zuhörern, der kann nichts verbergen. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Durch diverse Bemerkungen der Trainer während des Hypnoseworkshops war mir schon klar geworden, dass dieser dritte Teil des TrainerTracks eine Herausforderung für alle Teilnehmer (inklusive meiner Wenigkeit) werden würde. Und das war er. Platform Skills, das heißt hier: Veränderung sichtbar gemacht.</strong></p>
<p><span id="more-157"></span></p>
<p>Wer auf einer Bühne steht, vor zwanzig kritischen Zuhörern, der kann nichts verbergen. Ich weiß das von früheren Workshops ganz genau. Deshalb hatten wir es uns gemütlich gemacht und verbrachten die Woche im <a href="http://www.chrismulzer.com/tag/gran-melia-volcan/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gran Melia Volcan">Gran Melia Volcan</a> auf der Insel <a href="http://www.chrismulzer.com/tag/lanzarote/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lanzarote">Lanzarote</a>. Fünf Sterne mit einem L dahinter (für Luxus) waren uns gerade gut genug. Hier ein kleiner Eindruck:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-167" title="volcanmelia1" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/06/volcanmelia1.gif" alt="volcanmelia1" width="500" height="221" /></p>
<p>Auch der Tagesablauf sieht von außen aus, als hätten wir es uns gemütlich gemacht:</p>
<p>08:00 Uhr bis 10:30 Uhr Frühstück und gemeinsame Diskussion</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-164" title="fruehstuecklanz" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/06/fruehstuecklanz.gif" alt="fruehstuecklanz" width="500" height="233" /></p>
<p>11:00 Uhr bis 15:30 Uhr Workshop<br />
16:00 Uhr bis 20:30 Uhr Aufbereitung und Picknick am Strand</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-160" title="lanz02" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/06/lanz02.gif" alt="lanz02" width="500" height="249" /></p>
<p>und zur Entspannung ab 21:30 Uhr bis &#8230;&#8230;         Poolparty</p>
<p>Was sich so locker liest, machte zu großen Teilen auch richtig Spaß. Urlaub allerdings war es beileibe nicht. Zentrum des Tagesablaufs war die Zeit im Bühnenraum. In dieser &#8220;Kernzeit&#8221;, war der Ablauf jeden Tag ähnlich: Zuerst &#8220;irgendeine&#8221; Programmierung (meistens geschachtelte und komplexe Visualisierungsübungen mit Zustandsankern), danach Integration und danach auf die Bühne, jeder einzelne Teilnehmer.</p>
<p>Zeigen, wie das gerade gemachte fast von alleine funktioniert. Sich selbst überraschen. Und immer wieder: Pattern Interrupt. Mehr als einmal war jeder der Teilnehmer an seiner Grenze, mehr als einmal war der Chris die persönliche Inkarnation des Teufels. Am nächsten Tag allerdings scheint die Sonne dann meist wieder und man macht sich gemeinsam in der Gruppe lustig über sich selbst.</p>
<p>Ich kenne ja mittlerweile die einzelnen Teilnehmer sehr genau und freue mich über die große Homogenität in der Gruppe. Da kann ich das Maß sehr genau nehmen und die Teilnehmer mehr fordern. Ach und ich bin immer wieder erstaunt und erfreut über die harte Arbeit, die geleistet wurde und die Ausdauer, mit der jeder Einzelne in dieser Woche Fortschritte erzielt hat. Wer den <a href="http://www.nlpdeutschland.com/">Practitioner</a> in diesem Jahr besucht, kann sich dann mit eigenen Augen überzeugen.</p>
<p>Ich spreche hier ein großes Lob an JEDEN einzelnen Teilnehmer aus, mir die Arbeit so schwer gemacht zu haben. Mit etwas Abstand wird ja im Kommentar unten wahrscheinlich die eine oder andere Reflektion über die Tage in <a href="http://www.chrismulzer.com/tag/lanzarote/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lanzarote">Lanzarote</a> zu lesen sein.</p>
<p>Als zweites großes Highlight war <a href="http://www.johnaigner.com/">John Aigner, Starfotograf</a> (ja, wirklich im doppelten Sinne des Wortes) aus Berlin mitgekommen. Der verpasste jedem Teilnehmer sein &#8220;visual profile&#8221; .</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-161" title="mosipic" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/06/mosipic.gif" alt="mosipic" width="400" height="276" /></p>
<p>Ich war mehr als einmal bass erstaunt über die Ergebnisse. Auch der John war sehr erstaunt. Er ist es nicht gewöhnt, dass ein Model einen Anker hat, mit dem es sich in extrovertiert – energetische Zustände beamen kann. Das hat auch Ihn gefordert. Es wird ein bisschen dauern, bis in einem der nächsten Blogs hier einige der Ergebnisse zu sehen sein werden. Und wahrscheinlich wird es auch nicht mehr lange dauern, bis die Bewerbungsfotos für MrSuperSexy im web auftauchen werden. Hier in <a href="http://www.facebook.com/album.php?aid=2024820&amp;id=1078016441#/photo.php?pid=30482610&amp;id=1078016441">facebook</a> ein Vorgeschmack.</p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/43ab23e4d6a849e0afc3c2c68d0bb333" width="1" height="1" alt=""></p>

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		<title>Anmerkungen und Ergänzungen zu &#8220;Power vs. Force&#8221; von D. Hawkins</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 07:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Mulzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ein Buch hat mich in den letzten Jahren so nachdenklich gemacht, wie die Lektüre von David R. Hawkins: Power vs Force (deutscher Titel: Die Ebenen des Bewußtseins). Ich verdanke den Tipp einem aufmerksamen Workshopbesucher. Seltsam, während ich sonst eher zögerlich auf die vielen Ratschläge zum Lesen von Büchern zu reagieren pflege, bestellte ich dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kaum ein Buch hat mich in den letzten Jahren so nachdenklich gemacht, wie die Lektüre von David R. Hawkins: <em>Power vs Force</em> (deutscher Titel: <em>Die Ebenen des Bewußtseins</em>). Ich verdanke den Tipp einem aufmerksamen Workshopbesucher. Seltsam, während ich sonst eher zögerlich auf die vielen Ratschläge zum Lesen von Büchern zu reagieren pflege, bestellte ich dieses Buch – trotz des eher kryptischen Titels – sofort im Netz. Und las es.</strong><span id="more-135"></span></p>
<p>Um es kurz zu beschreiben: Hawkins kam auf die Idee, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kinesiologie">Kinesiologie</a> zu Hilfe zu nehmen um eine, wie er es nennt, &#8220;Landkarte des Bewusstseins&#8221; zu erstellen. Der Aufwand, den er zu betreiben beansprucht, ist immens. Er und ein Team von Helfern testeten tausende von Personen, um Begriffe für Bewusstseinszustände, Prozesse, Weltsicht und Gottverständnis in skalierbare, zahlenmäßig fassbare Relation zueinander zu bringen.</p>
<p>Den niedrigsten Wert setzt er bei 1 (gerade noch am Leben) an, Scham hat 25, der höchste Wert findet sich bei 1000 (für den Zustand der Erleuchtung). Bei einem Wert von 250 siedelt er den neutralen Zustand an.</p>
<p>An dieser Stelle will ich weder Zweifel an der Wirksamkeit der Methode &#8220;Kinesiologie&#8221; anmelden, noch an Hawkins Methoden, mit denen er diese Landkarte erstellt hat. Als Arbeitshypothese nehme ich den &#8220;as if frame&#8221; aus dem NLP, der mir diesbezüglich schon oft beste Dienste geleistet hat und stelle mir folgende Frage:</p>
<p>&#8220;Was hat es für mich für Konsequenzen, wenn das, was er in seinem Buch beschreibt und postuliert, wahr ist?&#8221;</p>
<p>Ich bin zu folgendem ersten Ergebnis gekommen: Als Lehrer für Veränderungsprozesse hätten diese Informationen für mich eine große Tragweite. Es gäbe dann tatsächlich eine Landkarte, mit der ich und jeder einzelne Mensch herausfinden kann, wo er in seiner Entwicklung steht und wohin der Weg gehen kann. Eine solche Landkarte würde mir mögliche Wege aufzeigen, Schritt für Schritt, Stufe für Stufe bei mir und Anderen Prozesse einzuleiten, ohne notwendige Schritte zu überspringen.</p>
<p>Für mich ist dies wichtig genug, mir ausführlichere und analytische Gedanken darüber zu machen, ob und wie ich die daraus gewonnenen Erkenntnisse in mein Leben integrieren will. Also habe ich das Buch erneut gelesen. Einige Kleinigkeiten störten mich bei dieser zweiten Lektüre in meinen Gedanken und so habe ich mir die Informationen auf meine eigene Art und Weise aufbereitet. Folgen Sie mir in meinen Gedanken:</p>
<p><strong>1. Der Gottesbegriff:</strong><br />
Hawkins verwendet in seinem Buch durchaus den Begriff &#8220;Gott&#8221;. Das stört mich. Es gibt nach seiner Aussage nur wenige Erleuchtete der Geschichte der Menschheit. Er zählt dazu Lord Krishna, Lord Buddha, Lord Jesus Christ. Ich nenne hier die englischsprachigen Begriffe, weil er explizit den Begriff &#8220;Lord&#8221; für diese Klasse von Menschen reklamiert. Für den Fall der katholischen Kirche weiß ich von der Dreieinigkeit des Gottesbegriffes, vom Vater, vom Sohn und vom heiligen Geist. Das sind theologische und religionspolitische Spitzfindigkeiten.</p>
<p>Ich halte es da aus eigenem Erleben eher mit Robert Monroe oder Esther Hicks. Sie trennen klar zwischen Menschen unserer Welt, gleich auf welcher Bewusstseinsebene und jenen höheren Wesen, die Sphären angehören, die uns normal nicht zugänglich sind. Hawkins merkt auch ausdrücklich an, dass seine numerische Skala ausschließlich für diese Welt bestimmt ist. Sie hat nach oben keine Begrenzung, sobald wir diese Welt verlassen. Für mich ist die Welt jenseits unserer fassbaren Welt genauso vielfältig, wie unsere Welt. Es existieren ebenso viele Schwingungsebenen immer höherer Ordnung, wie sie Hawkins so differenziert für unsere Welt darlegt.</p>
<p>Zu allen Zeiten haben &#8220;Mystiker&#8221; und &#8220;Heilige&#8221; diese Ebenen geschaut und sind von diesen Ebenen zurückgekehrt, verklärt durch das Referenzerleben der &#8220;unendlichen Liebe&#8221; (niedrigste Grundschwingung auf der &#8220;anderen Seite&#8221;) und die Wahrnehmung höher schwingender Wesenheiten. Aus der Begrifflichkeit des jeweiligen Kulturkontextes ist es für mich durchaus verständlich, wenn nach solch mystischen Erfahrungen der Betreffende erklärt: &#8220;Ich habe Gott geschaut.&#8221; Die Religionen unserer Welt bauen darauf auf.</p>
<p>Wenn Hawkins den Begriff &#8220;Gott&#8221; und  &#8220;beten&#8221; für sich reklamiert, tut er das in einer durchaus religiös motiverten Art und Weise. Ich vermute, er gebraucht diese Begriffe, um es sich mit der grossen, religiös motivierten Leserschar seines Heimatlandes nicht zu verderben. Für mich ist dies nicht akzeptabel, Hawkins wird aus diesem Grunde auch von seinen Kritikern als religiöser Fundamentalist angegriffen. Die Botschaft, die er mit seinem Buch vermittelt, ist mir jedenfalls zu wichtig, um mich davon ablenken zu lassen. Ich ersetze in Gedanken für meine Zwecke den Begriff &#8220;Gott&#8221; mit &#8220;höhere Wesenheit&#8221; und nehme den Begriff &#8220;Gott ist&#8230;&#8221; in seiner Landkarte als kulturrelevanten Ersatz für jene höhere Wesenheit.</p>
<p><strong>2. Übersetzung:</strong><br />
Die deutsche Version der amerikanischen Originalausgabe ist sehr sensibel übersetzt. Es gibt editorische und übersetzerische Anmerkungen zu Beginn – und doch fehlt mir ein wesentlicher Aspekt. Worte sind Aneinanderreihungen von Buchstaben  für tatsächliche Zustände. Aus eigenen Arbeiten und Experimenten weiß ich, dass sich, schon kulturbedingt, beispielsweise der Begriff der Schuld, wie wir ihn in Deutschland verwenden, nicht vollständig mit dem Begriff von &#8220;Guilt&#8221; deckt, wie er im amerikanischen Sprachgebrauch verwendet wird. Ich zweifle also (zumindest theoretisch) and der Korrektheit der deutschen Übersetzung der Landkarte. Auch aus übersetzungstechnischer Sicht sind mir mehrere Begriffe in den Sinn gekommen, die manchen englisch beschriebenen Bewusstseinszustand besser klassifizieren. Wir haben dies im engen Kreis diskutiert und sind übereinstimmend gleicher Meinung. Im besten Falle hätte man also (oder hat man, ohne es anzumerken), auch die deutsche Landkarte des Bewusstseins kinesiologisch verifizieren sollen.</p>
<p><strong>3. Skalierung</strong><br />
Es ist schon interessant, dass Hawkins den Gedanken einer les- und interpretierbaren Landkarte nicht zu Ende denkt. Ich bin darauf gestossen, als ich für die Zwecke dieses Artikels eine kompilierte Verision der Landkarte herstellte. Hawkins listet die einzelnen Zustände einfach auf, ohne ihnen auf der Skala, die er selbst eingeführt hat, den richtigen Platz zu geben. Das habe ich getan und das überraschende Ergebnis finden Sie hier:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-140" title="mapgerman" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/06/mapgerman.gif" alt="mapgerman" width="400" height="575" /></p>
<p><a href="http://www.kikidan.com/fileadmin/templates/kikidan/resources/pdfs/mapgerman2.pdf">HIER können Sie ein DIN A4 .pdf</a> davon öffnen.</p>
<p>Wenn ich den Wert für Neutralität (250) verdopple, stoße ich genau an die Grenze, bei der die Liebe beginnt. Zwischen dem Wert 0 und 250 listet Hawkins neun differenzierte Ebenen, zwischen 250 und 500 nur drei. Je höher wir also schwingen, desto weniger Ausdrucksmöglichkeiten haben wir (listet Hawkins) für diese Zustände. Für die komplette Skala von 500 bis 1000 listet er dann auch nur vier Wörter auf. Das bedeutet offensichtlich, dass er die unterhalb des neutralen Zustandes angesiedelten Zustände viel genauer differenziert. Hawkins könnte JEDEN Bewusstseinszustand, den er wählen will, in diese Liste aufnehmen. Warum wählt er also genau jene Worte, die in dieser Liste auftauchen? Ist das ein Spiegel unserer (der amerikanischen) Gesellschaft?</p>
<p><strong>4. Einige Anmerkungen zu meiner kompilierten Version</strong><br />
Ich habe die amerikanischen Begriffe der Originalausgabe immer unter die deutschen Begriffe gestellt. An manchen Stellen stimme ich mit der Wahl Übersetzung nicht überein, habe meine Wahl jedoch nicht explizit markiert. Dies können Sie bei Interesse selbst einfach durch Vergleich herausfinden. Die Farben für die Zustände habe ich intuitiv gewählt. Sie dienen nur zur Illustration und leichteren optischen Navigation.</p>
<p>Mit meiner Version der Hawkinschen Landkarte werde ich in der nächsten Zeit arbeiten. Im Handbuch für den <a href="http://www.chrismulzer.com/tag/practitioner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Practitioner">Practitioner</a> und im Workshopformat werden meine Erkenntnisse die erste Anwendung finden. Schreiben Sie mir, welche Erfahrungen Sie selbst mit dieser Landkarte machen und wie sie die Informationen in Ihrem Alltag anwenden. Andere Leser können sehr davon profitieren. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.</p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/6a83756c3b324b81bb5ab3a0eb5bb184" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>ROM &#8211; auditorisch aus dem Vollen gelebt.</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 15:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Mulzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Hypnose]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Marmor]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Artikel geht es um Erlebnisse und Erkenntnisse beim Hören von Musik mit transportablem Medium (iPod und Kopfhörer). Sorry, dieser Artikel wird lang werden. Ich finde es ist eine schöne Art von dilettantischer (ital. dilettare aus lat. delectare „sich erfreuen“) Kulturreflektion. Ich erlaube mir deshalb den Luxus, den Gedanken, den ich anfange, auch zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In diesem Artikel geht es um Erlebnisse und Erkenntnisse beim Hören von Musik mit transportablem Medium (iPod und Kopfhörer). Sorry, dieser Artikel wird lang werden. Ich finde es ist eine schöne Art von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dilettantisch">dilettantischer</a> (ital. <em>dilettare</em> aus lat. <em>delectare</em> „sich erfreuen“)<br />
Kulturreflektion. <span id="more-39"></span> </strong></p>
<p>Ich erlaube mir deshalb den Luxus, den Gedanken, den ich anfange, auch zu Ende denken. Ich halte nicht viel von Dreizeilenblogs und Twittermessages. Während ich diesen Artikel schrieb, fiel mir ausserdem auf, dass ich noch vor weniger als 10 Jahren keinesfalls die Möglichkeiten gehabt hätte, mit entsprechenden Informationslinks an den wichtigen Stellen fast beliebig in die Tiefen der Detailinformation abzutauchen. Folgen Sie mir und meinen Gehirnwindungsergebnissen, solange Sie Freude daran haben. Klicken Sie auf die Links und Sie werden manche zusätzliche Überraschung erleben. Mein Ziel ist erfüllt, wenn Sie nach dem Lesen dieser Zeilen bereichert weiterziehen, durchs weltweite web.</p>
<p>Ich bin gerade von einer kleinen Reise nach Rom zurückgekehrt, die mir neben Arbeit, Besprechungen und viel gutem Essen auch die Weiterführung eines vor vielen Jahren begonnenen Projektes erlaubte. Es hat etwas mit dem Hören zu tun, und den durchaus vorhandenen Segnungen die die Erfindung des iPods mit sichr bringen kann.</p>
<p>Denn in meiner normalen Alltagsumgebung finde ich den inflationären Gebrauch des iPods eher kulturverhindernd. Wenn ich in Berlin durch die Stadt gehe, fühle ich mich manchmal wie von Robotern umgeben. Mittlerweilen sind es nicht mehr nur junge Leute, die sich zwei &#8220;Schallstöpsel&#8221; in die Ohren gesteckt haben und in ihrer eigenen Welt durch die mit uns geteilte Welt driften. Weg von aller Realität ganz eingetaucht in ihre eigene Blase.Das ist unkritischer Konsum und an manchen Gesichtern kann ich ablesen, dass es durchaus kein Hörvergnügen zu sein scheint, was da die Trommelfelle bombardiert. Mein Motto: De gustibus non est disputandum (deutsch: <em>&#8220;Über Geschmack kann man nicht streiten.&#8221;</em>).<em></em></p>
<p>Ja, ich bekenne, ich bin ein Neuigkeitenfetischist (ein <a href="http://www.zeit.de/2000/36/200036_early_adapters.xml">early adopter</a> wie die Marketingstrategen den &#8220;hab ich schon längst &#8230;&#8221; Typen nennen). Ich rannte schon <a href="http://www.talkteria.de/forum/topic-4810.html">1985</a> mit der ersten Version eines tragbaren CD-Players von Sony herum. Der wog schlappe 2 kg und begleitete mich zum Skifahren. Ich machte einige Experimente damit, hatte allerdings viel mehr Freude an der Stille im Kopf, die einzog, als ich mich mehr der Meditation widmete. So ist es all die Jahre geblieben. Ich schätze Stille mehr, als das laute Geplärr von Radios oder die künstliche Schallhülle eines MP3 Spielers, eben jener &#8220;Schallstöpsel&#8221;. Und wenn schon Geräusche, dann die natürlichen Geräusche der Umgebung. In Nepal haben wir doch tatsächlich Wanderer getroffen, denen die Stille, das Vogelgetschwitscher und das Rauschen eines Wasserfalls nicht genug war. Sie brauchten Ihr eigenes, künstliches Programm.In einem Falle habe ich gefragt und stolz dröhnend schrillen Punkrock präsentiert bekommen. Ja gehts denn noch&#8230;?</p>
<p>Mittlerweilen habe ich einen iPod geschenkt bekommen. Ich nehme mir schon seit geraumer Zeit vor, ihn auch einmal auf <a href="http://www.chrismulzer.com/tag/reisen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reisen">Reisen</a> mitzunehmen. Um ungestört damit experimentieren zu können. Dazu habe ich mir extra das Monstrum eines <a href="http://www.sennheiser.com/sennheiser/home_de.nsf/root/professional_headphones-headsets_headphones_004974?Open&amp;row=1">Sennheiser 280 pro</a> gekauft. Mit dem arbeiten wir normalerweise im Studio um den Abmischungen der <a href="https://shop.kikidan.com/">kikidan Produktionen</a> den letzten Schliff zu geben. Er dämpft den von aussen kommenden Lärm auf ein Mindestmass und schafft  &#8211; auch bei leiser Musik &#8211; einen wunderbar isolierten virtuellen Schallraum. Diese Kombination habe ich nun letzte Woche mitgenommen, auf eine Kurzreise in die ewige Stadt. Zusammen mit den etwa 1.000 Klassic CDs, die sich im Verlaufe der letzten 25 Jahre angesammelt haben.</p>
<p>Ein kleiner Rückblick: Meine ersten Auseinandersetzungen mit der Beeinflussung von Musik beim Betrachten bildender <a href="http://www.chrismulzer.com/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a>, sind jetzt etwas mehr als 35 Jahre alt. Für mein erstes Projekt in dieser Richtung hatte ich im Elsass aus Gemälden von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hieronymus_Bosch">Hieronymus Bosch</a> die Monster herausfotografiert, Naturaufnahmen des Frühlings dazwischengeschoben und als Überblendprojektion für 4 Diaprojektoren mit Musik von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tangerine_Dream">Tangerine Dream</a> hinterlegt. Das ganze Machwerk habe ich dann im Rathaus meiner Heimatstadt Amberg der völlig verständnislosen mittelalterlichen Bürgerschaft im Rahmen eines Abends für &#8220;junge, lokale Künstler&#8221; vorgeführt und mich über die heftigen Reaktionen verwundert.</p>
<p>Auch für meine erste Romreise (1977) hatte ich mir ein Projekt überlegt, das sich mit dem Einfluss klassischer Musik auf die Stimmungslage bei der Betrachtung von <a href="http://www.chrismulzer.com/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> befasste. Ich wollte eine antike Statue fotografisch in Einzelteile zerlegen und genau bestimmen, welches Detail davon zu welchem Takt der Musik zu sehen sein würde. Das bereitete allerhand technische Umsetzungsschwierigkeiten. Als Objekt wählte ich die Gewandstatue der Niobe von Ciaramonte im <em><a href="http://www.vaticanstate.va/DE/Monumente/DievatikanischenMuseen/Museo_Gregoriano_Profano.htm">Museo Gregoriano Profano </a></em> innerhalb der vatikanischen Museen.</p>
<p>Musik dorthin mitzunehmen war technisch nicht möglich, also lernte ich die ausgewählte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Solo_violin_partita_No._2_(Bach)">Ciaconna aus der Partita Nummer 2 für Violine Solo von Johann Sebastian Bach</a> (damals in der <a href="http://www.amazon.de/Sons-Partitas-Solo-Rudolf-Gaehler/dp/B0019M82AI/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=music&amp;qid=1243067691&amp;sr=1-2">Einspielung von Rudolf Gähler </a>auf dem Rundbogen, jetzt wieder neu aufgelegt) auswendig und las so lange die <a href="http://www.scribd.com/doc/13297949/BACH-JS-Sei-Solo-a-Violino-senza-Basso-BWV-10011006-Urtext-Werner-ICKING">Partitur</a> dazu, bis ich wirklich jede Note auswendig kannte und im Kopf das Stück vorwärts und rückwärts hören und die Noten dazu sehen konnte. Dann, während meiner Romreise, nahm ich mir einen Tag Zeit und fotografierte die Ausschnitte der Statue, mit meiner Nikon auf SW-Film. Davon fertigte ich leicht vergrösserte Kontaktabzüge an und montierte diese in die Partitur. Es war quasi eine Partitur mit der visuellen Stimme zwischen den Noten. Hier stoppte dann das Projekt, weil ich nicht genug Geld hatte, die technische Umsetzung, wie ich sie mir vorstellte, auch zu realisieren.</p>
<p>Eine weitere,  für mich nicht ohne weiteres selbstverständliche Wahrnehmung war in diesem Kontext, dass sich meine &#8220;Stimmung&#8221; durch das Hören klassischer Musik ganz allgemein verbessert. Meine Begleitmusik für alle fotografischen Arbeiten an Werken für Ausstellungen war &#8220;Das wohltemperierte Klavier&#8221; von J.S.Bach oder sein &#8220;Musikalisches Opfer&#8221;. Beide Stücke brachten mich in kurzer Zeit in einen speziellen Zustand, den man heute wohl <em>Flow</em> nennen würde. Meist bin ich auch  nach einem tollen Konzert in der <a href="http://www.berliner-philharmoniker.de/philharmonie/virtueller-rundgang/">Berliner Philharmonie</a> hochgestimmt nach Hause gegangen und oft schon hat ein Besuch im <a href="http://www.kulturforum-berlin.com/">Kulturforum Berlin</a> die Stimmung an einem regnerischen Tag gerettet.</p>
<p>So also beschloss ich, bei diesem Besuch in Rom eine alte Traditionen aufleben zu lassen und (erst einmal nur für mich) zu einem neuen Projekt zusammenzusetzen. Ich wollte herausfinden, was genau mit mir passiert, wenn ich mir mit viel Zeit Architektur und <a href="http://www.chrismulzer.com/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> in Rom ansehe und dazu Musik anhöre, die ich vorher ausgewählt habe. Ich wollte alle Aufmerksamkeit auf die Veränderung meines Bewusstseins lenken und vielleicht lohnenswerte Verallgemeinerungen für mich (und andere) herausfinden. Dazu wollte ich die jeweiligen Wahrnehmungen gleich hinterher aufschreiben. Das hat sich jedoch als völlig unnötig herausgestellt. Die jeweiligen Erlebnisse waren so intensiv, dass sie auch jetzt noch, nach über einer Woche zu Hause, in mein Gehirn eingebrannt  sind. Doch nun zur eigentlichen Geschichte. Ich begann meine Experimente ganz zahm in einer mir sehr lieben Kirche aus dem 12. Jahrhundert:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Maria_in_Trastevere"><br />
1. Santa Maria in Trastevere</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-62" title="mariatrast" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/05/mariatrast.jpg" alt="mariatrast" width="400" height="300" /></p>
<p>Ich hatte mir dazu schon vorher das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ave_Maria#Vertonungen">Ave Maria von Bach/Gounod</a> (interpretiert von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yoshikazu_Mera">Yoshikazu Mera)</a> ausgesucht. Mera ist ein japanischer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Countertenor">Countertenor</a> mit wunderbar leichter und ausgesprochen kultivierter Stimmdarbietung im japanischen Geschmack. Das mag nicht jedermanns Sache sein, ich höre Mera schon seit vielen Jahren als Alternative zu Andreas Scholl. Die Kultur des Countertenors ist bei uns ja nicht so beliebt und bekannt, wie in der übrigen Welt.</p>
<p>Dort sind deutsche Countertenöre, wie zum Beispiel <a href="http://www.andreasschollsociety.org/Stabat_Mater.htm">Andreas Scholl</a> Stars. Kennen SIE Ihn? Ich war etwas scheu, den massigen Kopfhörer einfach in der Kirche aufzusetzen. Nachdem allerdings (der Italiener geht ganz ungeniert damit um) zweimal ein Handy geklingelt hatte &#8211; und beantwortet worden war, dachte ich mir, dass mein Versuch ja auch eine Art von Andacht sei &#8230; und niemand achtete auf mich. Schon wegen der vielen Menschen in der Kirche die alle festlich gekleidet waren. Das Stück, das ich hörte, dauert 2 min. 47 sec. Innerhalb dieser Zeit spielte sich ein ganzes Stück grosses Kino vor meinen Augen ab.</p>
<p>Ich war nämlich mitten in einer Hochzeit gelandet, die Braut marschierte durch das lichtdurchflutete Portal an der Hand ihres Vaters zu den Klängen von Bach in die Kirche, der Pfarrer mit seinen Ministranten zog ein, die Kirche glänzte und funkelte, es war herzbewegend. Was im wirklichen Leben, draussen in der Kirche an Schallereignissen passierte, drang nicht zu mir vor. Interessant für mein Experiment war die Wahrnehmung, dass hier die relative Intimität der Aufnahme sehr gut zum prunkvoll festlichen Rahmen der Veranstaltung und des Ortes  passte. Ich verliess hochgestimmt die Kirche.</p>
<p>Mein nächster Besuch galt dem</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Petersdom">2. Petersdom:</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-66" title="roma-san-pietro" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/05/roma-san-pietro.jpg" alt="roma-san-pietro" width="350" height="291" /></p>
<p>Dazu hatte mir vorher die Musik von Claudio Monteverdi ausgesucht: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/L%E2%80%99Orfeo">L&#8217;Orfeo</a> in der wundervollen, hoch gepriesenen, der originalen Aufführungspraxis so weit wie möglich angenäherten Aufnahme des <a href="http://www.lavenexiana.net/present.html">Ensemble la Venexiana. </a>Ich malte mir aus, dass diese Produktion hervorragend zu Inneren von St. Peter passen würde. Allerdings war schon nach weniger als einer Minute klar, die Musik passt nicht zum Raum. Die Unmittelbarkeit und Transparenz der Aufnahme beisst sich geradezu mit der verschwenderischen Pracht des Kircheninneren. Das mag auch an meiner Kulturrezeption liegen, schliesslich wurde die Oper von Monteverdi als Beispiel für überladenden Pomp und Luxuriosität wahrgenommen.</p>
<p>Ich war also auf meine Intuition angewiesen und nach kurzem Stöbern stiess ich auf eine CD von Cecilia Bartoli: Italian Arias. Hier wählte ich aus der Oper <em>La clemenza di Tito</em> (von Christoph Willibald Gluck, mein oberpfälzer Landsmann, nicht die Oper von Mozart) die Arie der Vitellia: Tremo fra&#8217; dubbi miei. Na, das war schon viel mehr nach meinem Geschmack. Erstens passt der Perfektionismus der Bartoli, der haarscharf am Manierismus vorbeischrammt, ausgezeichnet zur perfektionistischen Überladenheit des Petersdoms. Nur das Beste, das Grösste, das Schönste gilt. Mein Standpunkt in der Kirche, und das meine ich wörtlich, ich stand, ist mit der Nummer 1 gekennzeichnet. Blickachse bei Kopfdrehung sowohl ins Querschiff, als auch ins Längsschiff. Ein überwältigender Eindruck, ich bin in Hochstimmung, schon nach den siebeneinhalb Minuten, die diese Arie dauert.</p>
<p>Jetzt werde ich mutig, zumal die vielen Wächter, die ein Auge auf &#8220;aussergewöhnliche&#8221; Besucher werfen und sie zur Ordnung mahnen, achtlos an mir vorüberdefilieren. Ich will mich bewegen. Erneut muss Yoshikazu Mera herhalten, mit der Walzerarie <a href="http://www.amazon.co.uk/gp/product/B001IJNE0U/ref=dm_mu_dp_trk9"><em>Je te veux</em></a> komponiert von Eric Satie. Das Stück hat einen solch eleganten Schwung, dass ich aufpassen muss, mich nicht im leichten Walzerschritt durch die ehrwürdige Kirche zu bewegen. Wäre das Blasphemie&#8230;? Mit dem Hören bekommt die perfektionistische Strenge des Raumes eine wunderbare Leichtigkeit. Ich achte auf Lichtströme,  die Grazie der Plastiken, auf den Schimmer der Mosaiken in der Kuppel, ach, die knappen vier Minuten sind viel zu schnell vorbei und ich habe mich doch nur ein paar Meter zu Punkt 2 bewegt.</p>
<p>Das interessante Ergebnis dieses Experiments war für mich, wie ich mich mit Hilfe von Musik in unterschiedliche Wahrnehmungs- und Stimmungsebenen quasi hineinprogrammieren kann (denn das bin ja immer ich selbst, der das tut). Ein schöner &#8220;Beweis&#8221; für den NLP Grundsatz: Die Landkarte (meine Wahrnehmung vom Petersdom) ist nicht die Landschaft (der Petersdom). So weit so gut. Da fällt mir eine Aufnahme des Chores des Russischen Staatssymphonieorchesters ein. Sergey Rachmaninov, aus der <a href="http://www.amazon.com/gp/product/B000QPT1YK/ref=dm_mu_dp_trk2/180-6947129-5411303">Liturgie des Hl. Johannes Chrysostomos. </a></p>
<p>Dazu begebe ich mich zu Punkt drei, ganz nach hinten ins Kirchenschiff. Von diesem Punkt stammt auch das Foto des Innenraums weiter oben. Was soll ich sagen? Ich stand auf der Porphyrscheibe, auf der die deutschen Kaiser gekrönt wurden und mir wurde ganz urplötzlich so ehrfürchtig. Es hätte nicht viel gefehlt und ich wäre trotz der Besuchermassen in die Knie gesunken. Wieder ein völlig anderer Aspekt, ein Aspekt ursprünglicher Frömmigkeit und tiefer Gläubigkeit und Ehrfurcht. Ein wahres Wechselbad der Gefühle im strengen Kontrast zur Leichtigkeit der vorangegangenen Minuten. Ich schwebe mehr aus der Kirche, als ich gehe und die Mischung der einzelnen Gefühle hält noch Stunden an. Die Erlebnisse in der Kirche erscheinen übrigens prompt wieder vor meinem geistigen Auge, als ich die Musik gerade eben nochmals hier an meinem Schreibtisch hörte. Ich musste nur die Augen schliessen&#8230; (ist das ein akustischer Anker?). Das ist mir auch genügend Input für einen Tag, für den restlichen Tag ist Ruhe angesagt.</p>
<p>Hier der Grundriss von St. Peter und die einzelnen Punkte:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-45" title="grundrisspeter" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/05/grundrisspeter.jpg" alt="grundrisspeter" width="371" height="565" /></p>
<p>Am nächsten Morgen steht ein besonderer Leckerbissen für mich auf dem Programm: der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Palazzo_Altemps">Palazzo Altemps.</a> Hier wird die Sammlung Ludovisi ausgestellt, zumindest das, was der italienische Staat im Jahre 1901 vor dem Ausverkauf retten konnte. Winckelmann entwickelte seine ästhetische Theorie mit und beim Betrachten der Ludovisischen Juno, die Goethe &#8220;meine erste italienische Liebe&#8221; nannte und sich einen Gipsabguss in sein Arbeitszimmer stellte (mehr Information dazu im verlinkten<a href="http://books.google.de/books?id=m8ycmkpXEgMC&#038;pg=PA357&#038;lpg#PPA357,M1"> Artikel</a>).</p>
<p>Die Sammlung Ludovisi war im 17., 18. und 19. Jahrhundert unbedingter Bestandteil der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Tour">Grand Tour</a>. Aus konservatorischen Gründen war die Sammlung bis Ende der 90er Jahre nicht zu sehen und so auch ein neuer und ungeduldig erwarteter Programmpunkt für mich. Ich begebe mich auf einen Streifzug durch den Palazzo und bleibe hängen beim:</p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ludovisi_Ares">3. Ares Ludovici</a></p>
<p><img class="size-full wp-image-44 alignnone" title="Ares Ludovisi" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/05/aresludovisi.gif" alt="Ares Ludovisi" width="300" height="529" /></p>
<p>Dies wird, so beschliesse ich, meine nächste &#8220;Eroberung&#8221; werden. Die Qualität der Skulptur erinnerte mich an die Niobe Ciaramonte und meine fotograische Arbeit von damals. Kein Zögern, hier kommt nur Musik von J.S. Bach in Frage.</p>
<p>Ich wähle aus altem Sentiment die Suite Nr. 4 in D-Dur für Cello solo, interpretiert von <a href="http://www.paolopandolfo.com/">Paolo Pandolfo</a>. Er spielt sie auf einer alten Viola da Gamba mit soviel Hingabe, schon bei den ersten Tönen stellt sich mir das Haar am ganzen Körper auf. (<a href="http://www.classicconcert.com/management/artists/pandolfo/pandolfo.htm">HIER </a>können Sie Ihn spielen hören, scrollen Sie ganz nach unten, da finden Sie das Video. Die Suiten für Cello Solo sind leider vergriffen). Was soll ich sagen? Es ist ein Fest, ich höre die Suite Nr. 4, Suite Nr. 5 und gleich danach auch noch die Suite Nr. 6. Ich umkreise die Statue langsam, immer wieder aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Augen ruhen lassend. Ich gehe in die eine Trance und dann wieder in eine andere.</p>
<p>Meine Augen erfassen winzige Details und manches Mal in Unschärfe die ruhende Gesamtheit der Figur. Die Zeit verfliegt und ich befinde mich nach 90 Minuten Betrachtung in einer Art von Flow, der auf einergeschätzten Schwingungsebene zwischen 500 und 600 kalibriert. So müssen sich früher die Menschen gefühlt haben, die Zeit hatten, zum Betrachten von Kunstwerken. Wie lange haben SIE schon damit zugebracht, ein Bild oder eine Plastik zu betrachten? Eine Minute, drei, oder gar 1o? Und dann&#8230;? Die eigentlichen Erkenntnisse liegen weit jenseits dieser Zeitschwellen. Ich glaube fest daran, dass ich auch einen ganzen Tag in stiller Zwiesprache mit dem Ares hätte verbringen können.</p>
<p>Oh, mit dem &#8220;Schwingungsebenen kalibrieren&#8221;, da habe ich ein Thema angeschnitten, das gehört dringend in einen anderen Blog. Das Buch von David R. Hawkins <a href="http://www.amazon.com/Power-vs-Force-Determinants-Behavior/dp/1561709336"><em>Power vs. Force </em></a>gibt dazu Hintergrundinformation. Er ist mit Vorsicht zu lesen, es gibt <a href="http://www.energygrid.com/spirit/2005/02ap-dowsinggod.html">kontroverse Meinungen</a>. Ich nehme seine Ausführungen mit dem &#8220;was wäre wenn&#8221; Rahmen und arbeite damit.</p>
<p>Jedenfalls, und das ist der Punkt, ist mein &#8220;Schwingungs&#8221;zustand mit dem zu vergleichen, den ich nach einer Stunde Meditation in der Shwedagon Pagode in Bagan erreicht hatte. Dort meditierte ich in Gegenwart von Buddha, dessen Stirnplatte in der Pagode eingemauert ist. Oder mit dem nach stundenlangem Singen mit den Mönchen des Tempels der heiligen Quelle in <a href="http://www.hindu.com/thehindu/fr/2003/08/22/stories/2003082201650600.htm">Muktinath. </a>Dieser Zustand, der mit einem seltsamen Gefühl erhöhter Wahrnehmungsfähigkeit einhergeht, hält noch Stunden nach meiner Beschäftigung mit dem Ares an. Er lässt mich die Realität in einem hell überhöhten Licht erscheinen. Ich hätte gar nichts dagegen, immer so durchs Leben zu gehen. DAS ist doch eine Ausbeute: zwei Stunden Museum, eine Statue betrachtet. Da hat sich mir ein wunderbares Tor geöffnet und ich überschlage kurz, wieviel hundert Jahre ich alt werden könnte, bis ich all die wundervollen Dinge in Rom intensiv betrachtet hätte. Kein Wunder, dass Goethe mehr als die vier Tage hier wohnte, die uns zur Verfügung standen.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kolosseum">5. Das Kollosseum</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-71" title="coloseum" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/05/coloseum.gif" alt="coloseum" width="400" height="256" /></p>
<p>Ja, und über meinen Besuch im Colosseum am nächsten Tag will ich nur kurz berichten. DAS war kein so angenehmes Erlebnis. Nach der obligatorischen Führung (vorher immer noch in der Hochstimmung des vorigen Tages) setze ich mich etwas ratlos erhöht auf eine der Stufen und kann das ganze Panorama überblicken. Was soll ich hören, dieser Besuch war nicht geplant. Beim Durchforsten fällt mir die 5. Symphonie von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler">Gustav Mahler</a> in der Interpretation mit dem <a href="http://www.amazon.de/Die-Sinfonien-Georg-Solti/dp/B0000041Z6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=music&amp;qid=1242927996&amp;sr=8-1">Chicago Symphony Orchestra unter Georg Stolti</a> und ich weiss bis heute noch nicht, was mich veranlasste, den ersten Satz ganz zu hören: Trauermarsch. Und gleich danach den vierten Satz, Adagietto. (Luchino Visconti verwendet die Musik in seinem Film <a href="http://www.arte.tv/de/film/Luchino-Visconti/406310,CmC=490184.html">Tod in Venedig</a>).</p>
<p>Es dauert keine Minute und meine Tränen fliessen, ich sehe weisse Schleier aufwärts steigen und fühle all das Leid von damals. DAS also ist sie, so realisiere ich, die andere Seite der wunderbaren Statuen, Bauwerke und der Kulturepoche, die wir so hoch achten. Auch das Leid gehört zum Leben und so tauche ich hinab in die Tiefen der Ebene 75, wo das Leid, die Apathie und der Schmerz kalibrieren. Ich bin heilfroh, als ich dann diesen Ort hinter mir lassen kann und weiss auch, warum ich bei meinen Besuchen in den letzten 30 Jahren das Colosseum gemieden habe und auch in Zukunft wieder meiden werde.</p>
<p><span style="color: #800000;">WAS HABE ICH DARAUS GELERNT?</span><br />
Im Nachhinein möchte ich keine meiner auditorischen Erfahrungen aus diesem Experiment missen. All diese Gefühls- und Schwingungsebenen gehören zum Leben, wenngleich ich gerne zugebe, die höheren Schwingungsebenen waren mir bedeutend lieber. Ich habe mich gefragt, ob ich mich vielleicht auch wegen meiner Arbeiten zum Thema Leid und Schmerz und Trauma während des diesjährigen <a href="http://www.chrismulzer.com/tag/hypnose/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hypnose">Hypnose</a> Workshops in all das Leiden im Colosseum  eingeklinkt habe. Ich habe das Gefühl, dies war eine wichtige Lernerfahrung für mich.</p>
<p>Ausserdem weiss ich jetzt, dass ich starke akustische Anker in mir trage, die es mir (fast) jederzeit erlauben, den Zustand von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flow_(Psychologie)">FLOW</a> zu erreichen. Ausserdem glaube ich daran, dass ich in der Lage bin, mich in die M-Felder der jeweiligen Orte einzuklinken. Der Begriff M-Feld kommt von Ruppert Sheldrake und ergibt nur Mist im Internet. Hawkins benutzt ihn als Erklärungsmodell für sehr interessante Theorien, die ich mit dem &#8220;was wäre, wenn&#8221;Rahmen anwende.</p>
<p>Darüber hinaus hat mich das Schreiben dieses Blogs in meiner Absicht beflügelt, angefangene Arbeiten meiner Vergangenheit fertigzustellen und hier im Web zu veröffentlichen. Halblebendiges aus dem Keller, aufräumen und Platz schaffen für eine neue Ebene. Es ist für mich wirklich befriedigend, in Muse ein Thema zu Ende zu denken und ohne Produktionszwang darüber zu reflektieren.</p>
<p>Mein Experiment mit dem Hören und gleichzeitigem Betrachten von <a href="http://www.chrismulzer.com/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> werde ich in jedem Fall weiter verfolgen, der damit verbundene Genuss ist in der Kombination ungleich höher, als beim Hören oder Betrachten einzeln.</p>
<p>Und was die Betrachtung von Statuen im Palazzo Altemps betrifft, werde ich (und da bleibe ich ganz privat) beim nächsten Mal dem Künstler hinterherspüren, von dem dieses Werk stammt. Ich glaube da ist unsere Gesellschaft noch nicht so weit, die Erfahrungen daraus öffentlich kommunizeren zu können. Vielleicht denken Sie ja auch, ich wäre ein abgehobener Spinner. Nur zu. Schreiben Sie einen Kommentar dazu. Vielleicht haben Sie ja ähnliche Erfahrungen gemacht, vielleicht machen Sie ähnliche Erfahrungen, nachdem Sie diesen Artikel bis hierher gelesen haben. Jedenfalls bedanke ich mich für Ihre Gedult und Ihr Interesse, bis hierher ausgehalten zu haben.</p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/782305a62d674e24950845d0c5f08582" width="1" height="1" alt=""></p>

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		<title>Erster Teil des TrainerTrack.</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 04:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Mulzer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, nun ist bald ein Monat vergangen, seit der erste Teil des TrainerTrack auf der kleinen Insel Ko Lipe im äussersten Süden Thailands zu Ende gegangen ist. Viele Interessenten wollten von mir wissen: &#8220;Was passiert denn da eigentlich?&#8221; Und immer hatte ich die gleiche Antwort zu geben: &#8220;Das hängt ganz von den Teilnehmern ab &#8230;&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So, nun ist bald ein Monat vergangen, seit der erste Teil des <a href="http://www.chrismulzer.com/tag/trainertrack/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TrainerTrack">TrainerTrack</a> auf der kleinen Insel Ko Lipe im äussersten Süden Thailands zu Ende gegangen ist. Viele Interessenten wollten von mir wissen: &#8220;Was passiert denn da eigentlich?&#8221; Und immer hatte ich die gleiche Antwort zu geben:</strong><span id="more-37"></span><!--more--></p>
<p>&#8220;Das hängt ganz von den Teilnehmern ab &#8230;&#8221; Und so war es denn auch. Mein Ziel war es, jedem einzelnen Teilnehmer aufzuzeigen, wo Er (Sie, gilt ab jetzt stillschweigend immer als angefügt) im Leben steht, was Ihn motiviert, was Ihn hindert und wo Leichen im Keller auf Beerdigung warten. Es war gut, dass wir uns den Rahmen so erholsam gewählt hatten und gerade auch dadurch und durch die vorangegangene, gemeinsame Reise, war schon so mancher bei Ankunft auf der Insel gut unterwegs. Einen kleinen Eindruck gibt das folgende Bild:</p>
<p><a href="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/02/trainertrackthai.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-35" title="trainertrackthai" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/02/trainertrackthai.jpg" alt="" width="500" height="303" /></a></p>
<p>Oder eigentlich soll da kein Ausschnitt sein, hier ist DAS GANZE Bild:</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-36" title="trainertrackthai2" src="http://www.chrismulzer.com/wp-content/uploads/2009/02/trainertrackthai2-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></p>
<p>Ich persönlich finde, dass diese fünf Tage die intensivsten fünf Workshoptage (sowohl für mich, als auch für die Teilnehmer waren), die ich in meiner Tätigkeit als Trainer gestaltet habe. Das mag nun jeder Teilnehmer für sich unterschiedlich finden und ich lasse es für mich auch bei diesen wenigen Sätzen bewenden, die Teilnehmer sollen selbst entscheiden, was sie von dem, was sie erlebt haben, preisgeben wollen.</p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/1e5e3c2e2ae74f7ea5c927a0a4a8b674" width="1" height="1" alt=""></p>
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