Wie schnell doch die Zeit vergangen ist – und gleichzeitig, wie langsam. Gestern abend bin ich aus Ägypten zurückgekehrt, zurück von 14 prall mit Abenteuern und Erlebnissen gefüllten Tagen. Ich sitze am Schreibtisch und frage mich, ob all die zurückliegenden Abenteuer wirklich passiert sind. Es war die intensivste, harmonischste, fröhlichste und schönste SC21 Reise, die ich in all den Jahren erlebt habe.
Der Itinerary (Ablauf) ist mittlerweilen so harmonisch, daß ich nichts mehr daran ändere. Das gilt sowohl für den Aufenthalt in Kairo, als auch die Stationen in den Oasen Baharia und Siwa sowie unsere Shamanic Shopping Aufenthalte in Alexandrien. Gerade die fünf Tage in der Wüste hatten mich doch etwas nachdenklich gemacht, 22 Leute sind eine große Gruppe und wenn man für so lange Zeit aufeinander sitzt, kippt auch schon mal schnell die Stimmung. Zumindest waren das meine Befürchtungen – die allesamt nicht eintraten. Lustig, plaudernd immer gut aufgelegt, es war einfach toll.
Natürlich kommt das Eine oder Andere noch dazu, was ich besser planen kann. Im nächsten Jahr soll – so Allah und die Bauingenieure wollen – der Flughafen in der Oase Siwa öffnen. Dann könnten wir uns einen Tag Busfahrt sparen und stattdessen länger Zeit in Alexandrien verbringen. Mal sehen, ob es sich 2007 realisieren lässt, von Siwa nach Alexandrien zu fliegen.
In der Wüste war es so schön, daß nach den fünf Tagen in freier Natur die Rückkehr in die Zivilisation, nach Siwa, wie ein Schock wirkte. Im nächsten Jahr werde ich das Permit für einen Tag länger beantragen, dann müssen wir erst nach der letzten Nacht in die Zivilisation zurück. Lieber bleiben wir in dieser kleinen, menschenleeren Bilderbuchoase mit dem kalten, klaren Schwimmwasser über Nacht. Da wollte eh keiner weg davon.
Und bestimmt wird der eine oder andere Teilnehmer unten seine eigene Meinung über die Reise veröffentlichen. Ich freue mich schon auf viele Einträge.

Und für das Jahr 2007 reagiere ich auf die Nachfragen vieler Teilnehmer. Wir werden mit einer Gruppe aus maximal 15 Personen nach Oberägypten reisen. Erste Sondierungsgespräche habe ich bereits geführt. Da ich die Reise organisiere, soll sie auch meinen Stempel tragen, ohne SC21 zu kopieren.
Zum Organisationsprinzip gehört vor allem eine kompetente Reisebegleitung. Salah, mein Partner in Kairo hat Beziehungen zur Universität und wird mit einem Professor für ägyptische Archäologie sprechen. Der soll uns kompetent begleiten. Und der politischen Umtriebigkeit wegen ist ja die Reise in einem Militärkonvoi nötig. Das hieße, daß jeweils 20 Busbesatzungen in so einem Konvoi (ca. 1200 Menschen) für eine Stunde über einen Tempel herfallen. Das ist nicht mein Anspruch und das will ich unter allen Umständen vermeiden. So spricht Salah mit dem Militär und findet heraus, ob es möglich ist, einen Privatkonvoi zu organisieren. Dieser Konvoi würde nur aus unserer Gruppe bestehen. Das hieße, daß wir unsere Reisezeit und unsere Reiseziele frei wählen können.
Der Nachtzug von Kairo nach Luxor ist mein Reisemittel der Wahl nach Luxor. In Luxor will ich im Old Winter Palace wohnen. Das 1886 im viktorianischen Stil gebaute Hotel neben dem Tempel von Luxor befindet sich direkt am Ufer des Nils im Herzen eines tropischen Gartens und ist das luxuriöseste Hotel im alten Stil.
In Assuan will ich dann im Old Cataract Hotel wohnen. Eleganz und Service gehen in dem um die Jahrhundertwende im Kolonialstil erbauten Haus eine einzigartige Symbiose ein. Unvergesslich nicht nur der Sonnenuntergang mit dem Nil im Hintergrund von der Terrasse eines der berühmtesten Hotels in Ägypten. Es liegt in einer Gartenanlage mit schönem Blick auf den Nil. 1899 im Stil der viktorianischen Zeit erbaut, zählten zahlreiche berühmte Persönlichkeiten wie z.B. Agatha Christie zu seinen Gästen.
Welche und wie viele Tempelanlagen und Gräber wir in den sechs Tagen der geplanten Reise besuchen können, wird sich in den nächsten Monaten herausstellen. Der Besuch eines nubischen Dorfes und des sudanesischen Gewürzmarktes stehen jedenfalls sicher mit auf dem Plan. Das Ganze wird sicherlich seinen Preis haben, ich denke mir aber, daß man auf einer solch einmaligen Reise nicht wegen ein paar Euros knausern sollte. Dann lieber warten und sparen. Ach ja, wer sich für die Reise interessiert kann sich gerne bei mir melden. Sobald ich die Informationen und Preise beisammen habe, werde ich mich melden.
Und diejenigen, die schon einmal an einem SC21 Workshop teilgenommen haben, können auch am letzten Tag der SC21 Reise mit einer kleinen Kostenbeteiligung zu uns stossen und nochmals eine Stunde in der Pyramide mit uns verbringen – und dann losfahren. Die Reise nach Oberägypten ist selbstverständlich separat buchbar. Wer zuerst kommt, reist zuerst.
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