Schon länger mache ich mir Gedanken um ein zentrales “Logo” für den Practitioner im August diesen Jahres. Mein Anspruch ist es, dass mich dieses Logo findet. Meist steckt eine tolle Geschichte dahinter wie zum Beispiel das Gespräch mit Damien Hirst, das dann im Ende zum Logo des Volkspractitioner führte. Hier ist also die Geschichte des Logos für dieses Jahr… 
An energiereichen Stätten gibt es auf der Erde keinen Mangel. Ungeteilt jedoch ist die Meinung darüber, dass ULURU, der Ayers Rock zu einem der stärksten Punkte auf dieser Erde zählt. Die lange Geschichte der Aboriginees ist eng mit diesem Ort verbunden. Es ist eine heilige Stätte. Beim letztjährigen Besuch in Australien hatte ich mich von den sommerlichen Temperaturen, die schon einmal die 40 Grad Grenze überschreiten, und von den angeblich so aggressiven Fliegen abschrecken lassen. Nicht so in diesem Jahr. 5 Tage lang hielt ich mich in der Umgebung des Ayers Rock auf, wanderte zu Tages- und Nachtzeiten herum, hinauf, meditierte, dachte nach und entwickelte so manche Geschichte, die ich im Practitioner in diesem Jahr erzählen werde. Und durch einen “Zufall” ergab es sich, dass ich Marlene Abbott kennenlernte. Sie ist ein Aboriginee und Künstlerin, Malerin.
Einer Eingebung folgend, erzählte ich Ihr von meinem Beruf und meinen Plänen für die nächste Zeit. Dabei kam auch der Practitioner zur Sprache. Ganz aufmerksam hörte Sie zu, als ich Ihr von NLP, von Hypnose und von unserer Vorstellung vom Unbewussten erzählte. Sie lachte laut darüber, dass wir Gedankenmenschen (wie sie uns bezeichnet) Modelle zu benötigen scheinen, um in Kontakt mit dem Unbewussten zu treten. Diese Fähigkeit ist ganz normal für jeden Aboriginee, der mit den überlieferten Traditionen verbunden ist. Für die Zeiten, in denen die Grenze zwischen den unterschiedlichen Realitäten verwischt, gibt es sogar einen Namen: Dreamtime. Eine schöne Zweideutigkeit, bezeichnet dieser Name doch auch die mit Mythen und Sagen verwobene Zeit der Entstehung der Welt. Ein Wort gab das andere und schliesslich erklärte Sie sich bereit, Ihr Verständnis von den Dingen, die wir im Herbst tun und entdecken würden, in einer Arbeit der traditionellen Art künstlerischen Ausdruck zu verleihen. Sie zog sich zurück um zu arbeiten. Nach einigen Tagen tauchte Sie wieder auf und präsentierte mir Ihr Ergebnis:
Mir gefällt Ihre Interpretation unserer “Dreamtime”, wie Sie unseren Workshop nennt, aussergewöhnlich gut. Wenn ich mir Ihr Bild (Grösse ca. 60 x 90 cm) länger ansehe, wandern meine Gedanken auf eine ganz spezielle Art und Weise weit hinaus und ich erinnere mich gerne an die Zeit, die ich alleine, mit Ihr und mit Freunden am Ayers Rock verbracht habe.Mehr von den vielen Erlebnissen werde ich natürlich im Practitioner zu erzählen haben. Jetzt hat mich also schliesslich doch noch ein zentrales und sehr passendes visuelles Motiv für den Practitioner gefunden - wie ich es mir gewünscht habe. Damit die Teilnehmer am Practitioner ihre eigenen Erfahrungen mit diesem Bild machen können, werde ich eine vergrösserte Version davon auf der Bühne präsentieren. Dann können Sie Ihre persönliche Dreamtime haben …
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Hallo Chris,
eine schöne Geschichte! Unweigerlich musste ich mich an meine Zeit bei den Pitjantjajara erinnern, die atemberaubenden Sonnennaufgänge am Uluru weit Abseits der Ressorts, die intensiven Energien und gastfreundlichen Aboriginees!
Ich hatte damals das Glück eine der seltenen Regenphasen zu erwischen und so durfte ich den Uluru in einer schillernden Lilatönung und überseet von kleinen und großen Wasserfällen erleben! Eine einzigartige Erfahrung!
Was mich nur wundert ist, dass Du - nach engem Kontakt mit den Anangu - auf den Uluru gestiegen bist… oder war das vor der Zeit mit den Anangu?
Liebe Grüße,
Michael
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Those who lose dreaming are lost.
Comment: Michael – 19. Februar 2008 @ 10:29
Ich sollte mir noch einen Kaffe holen, damit ich meine Fehler nicht mehr übersee(t) ;-)!
Comment: Michael – 19. Februar 2008 @ 10:33
Hallo Michael,
ich wäre auf den Uluru gestiegen, wenn sich dadurch eine intensivierung der Energie ergeben hätte. Bin also - nach Meditation usw. frühs um halb sechs los (mit einer Gruppe von ca. 120 wilden und teilweist über 70 Jahre alten Japaner) und nach ca. 80 m Höhenanstiegs umgekehrt und hab mich dann lieber eine Stunde auf der Seite hingesetzt… Ich denke mir, dass die Anangu schon DAFÜR Verständnis gehabt hätten…
Chris
Comment: Chris Mulzer – 19. Februar 2008 @ 10:45
Hallo Chris,
natürlich vergleiche ich Dich nicht mit einer Horde wilder Japaner ;-)!
Das “Bild” - das ich mir damals in meinen langen Gesprächen mit den Anangu gebildet habe - war, dass der Uluru für sie eine der heiligsten Orte in Australien ist und selbst die Anangu den Uluru nicht besteigen und somit auch ihre Gäste bitten dies zu respektieren.
Ich kann selbst nicht beurteilen, ob die Anangu Verständnis dafür haben, wenn man die ersten 80m des Anstiegs bewältigt und dann umkehrt - ich habe mich nur über den gesamten Aufstieg mit Ihnen unterhalten ;), aber es gibt ja auch “unten” soo viele energetische Plätze “off the track” - wie Du ja auch einen gefunden hast! Ich erinnere mich gerade an einen Abend, an dem ich ca 20-30 km vom Uluru und Kata Tjuta entfernt, beide direkt im Blick, inmitten des Outbacks, im roten, warmen Sand saß und den atemberaubensten Sonnenuntergang meines Lebens bewunderte! Ein Traum! Oder einfach nur .. Dreamtime ;-)!
Liebe Grüße, Michael
PS: Inwiefern wird Dein Practitioner denn ein Dreamtime-Practitioner werden ;-)? Hört sich interessant an!
Comment: Michael – 19. Februar 2008 @ 13:27
Ooooh,
das hört sich nach einer verdammt guten Geschichte an: vom Gedankenmenschen zum Traummenschen. Vielleicht gar zur Traumfrau, zum Traummann, wer weiß? Oh, la la. ;-))
Aber, Moment mal, Traumzeit? Traumzeit und Chris Mulzer??? Grübel … da war doch erst kürzlich schon mal was, was war das nur?
Natürlich, hätt’ ich’s mir doch denken können, es gibt eben keine Zufälle in diesem Leben. Und der Mulzer forciert’s ja obendrein noch mit seinen vielen merkwürdigen Geschichten über morphogenetische Dingsdas und dergleichen. Nach einer dieser wunderbaren Integrationstrancen aus dem Hypno DVD Workshop wollte ich doch gleich selbst einmal ausprobieren, wie das so gehen könnte mit diesen Suggestionen, und notierte mir:
“… und wer weiß, vielleicht möchte ja der eine oder die andere auf dieser phantastischen Reise auch Kurs nehmen auf jene geheimnisvoll sagenumwobene Sternenformation, die nach ihrem Entdecker benannt als “Chris’ Weißer Zwerg der guten Gefühle” in die Geschichte der Traumzeit einging …”
Jedenfalls freue ich mich jetzt noch mehr auf den Workshop im August, bis dann
Herzliche Grüße, Claudia
Comment: Claudia – 24. Februar 2008 @ 18:56
Schöne Geschichte!
Es macht Spaß in dem Blog zu surfen.
Herzlichen Gruß
Harald Brill
Comment: NLP Coach – 24. Juni 2008 @ 10:27
Lieber chris,
ich habe einen tipp für dein “Logo” im august diesen jahres…
…nimm BEIDES und spiegle es 2 mal…
ganz liebe grüße
christine
Comment: christine rehorn – 06. September 2008 @ 10:22